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Holpriger Saisonstart für Eissalons

Mohneis als Kreation des Jahres soll neben traditionellen Sorten die Menschen heuer heiß auf Eis machen. Die Eissalons hätten es bitter nötig, denn Corona und das zuletzt mäßig sommerliche Wetter haben ihnen die Saison bisher ordentlich verhagelt.

8535 Euro für die St. Anna-Kinderkrebsforschung: Peter Dobcak (Wiener Gastro-Obmann), Andrew Nussbaumer (Branchensprecher Ö) und Wiens Branchensprecher Luca Alberti (v.l.) überreichten den Spendenscheck der Eissalons an Andrea Prantl von der Forschungsein
© wkö 8535 Euro für die St. Anna-Kinderkrebsforschung: Peter Dobcak (Wiener Gastro-Obmann), Andrew Nussbaumer (Branchensprecher Ö) und Wiens Branchensprecher Luca Alberti (v.l.) überreichten den Spendenscheck der Eissalons an Andrea Prantl von der Forschungsein

Sogar der offizielle Saisonauftakt wurde heuer verspätet zelebriert. Erst Mitte vergangener Woche luden Branchensprecher Andrew Nussbaumer und sein Wiener Pendant Luca Alberti zum Eis Verkosten in Albertis Eissalon auf der Wiener Praterstraße. „Neben den Klassikern wie Schokolade, Vanille sowie den traditionellen Frucht- und Nusssorten wird es auch heuer wieder viele neue Eiskreationen zu probieren geben”, versprach Nussbaumer. Allen voran Kreationen mit Mohn, heuer Österreichs „Eis des Jahres”, während auf Europa-Ebene Erdbeer-Joghurt-Eis das Rennen machte. Die heimischen Eissalons bieten auch wieder Schwerpunktwochen: Bis 12. Juli die Kinder-Eiswochen mit Kreationen ganz nach dem Gusto der Kleinsten wie Eis mit Keksen oder Marshmallows und Einhorn-Eis. Ende August folgt dann die „Mohn-Eiswoche”. Fortgeführt wird auch das Spendensammeln für die St. Anna-Kinderkrebsforschung, die die Branche seit 19 Jahren unterstützt. Der Spendenerlös aus 2019 - mehr als 8500 Euro - wurde im Rahmen des Saisonauftakts an die Forschungseinrichtung überreicht.

Große Umsatzeinbußen

Der Corona-Lockdown erwischte die Eissalons knapp nach der Öffnung. Luca Alberti hatte seinen Salon erst am 8. März aufgesperrt. „Acht Tage später war alles zu”, erinnert er sich. Seine - für die Saison gerade erst eingestellten - Mitarbeiter musste er wieder kündigen. Die folgenden Wochen versuchte er, sich mit Lieferservice über Wasser zu halten. „Das hat halbwegs funktioniert, unterm Strich hatten wir im März aber 80 Prozent Umsatzminus.” Ab April folgten schrittweise Lockerungen: Zuerst der Verkauf von abgepacktem Eis, dann das Eis im Stanitzel und schließlich mit der Gastro-Öffnung Mitte Mai auch das Sitzplatzgeschäft. Alberti hat sich als Wiener Branchensprecher für die Lockerung der Bestimmungen mit eingesetzt. Ein Corona-Relikt bleibt auch nach dem Aus für den Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter erhalten: die Abstandsregel. Alberti musste deshalb seine 22 Tische im Schanigarten auf 13 reduzieren, „ein Minus von 41 Prozent bei den Sitzplätzen”, sagt er. Die Refundierung der Gastgartengebühr - die Alberti zudem als bürokratisch bezeichnet - wiege das nicht auf.

Wetter bestimmt Gusto auf Eis

Und dann ist da noch das Wetter - alljährlich eine wichtige Determinante für die Eissalons und die letzten Wochen alles andere als optimal. „Als wir geschlossen haben mussten, war es schön, und im Juni war das Wetter dann meistens schlecht”, sagt Alberti. Sein Fazit zur bisherigen Saison: „Traurig.” Was er sich jetzt wünscht? „Keine zweite Corona-Welle und schönes Wetter. Das wäre allgemein wichtig fürs Gemüt”, sagt der Eismacher.




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