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Hier soll ein Stück Alt-Wien entstehen

Ein Besuch im Böhmischen Prater gehört bei vielen Wienern zu den schönsten Kindheitserlebnissen. Ernst Hrabalek hat sich mit seinem Park das Ziel gesetzt, dieses Gefühl für kommende Generationen zu erhalten. Das älteste Ringelspiel Europas, Kasperltheater, Geisterbahn - aber auch Laser Labyrinth und Video-Achterbahn bringen Spaß für Alt und Jung

V.l.: Ernst Hrabalek investiert viel Zeit und Geld in seinen Park im Böhmischen Prater. WK-Wien-Bezirksobfrau Iris Einwaller will ihn bei seinen Charity-Aktionen unterstützen. Thomas Hammer, technischer Leiter des Parks, kann (fast) alles reparieren.
© wkw/Bock V.l.: Ernst Hrabalek investiert viel Zeit und Geld in seinen Park im Böhmischen Prater. WK-Wien-Bezirksobfrau Iris Einwaller will ihn bei seinen Charity-Aktionen unterstützen. Thomas Hammer, technischer Leiter des Parks, kann (fast) alles reparieren.

Ernst Hrabalek hat in seiner Kindheit viel Zeit am Laaer Berg in Favoriten verbracht. Nun hat er viel Zeit, Geld und Energie in die Entwicklung des Parks und in die Attraktionen dort investiert. Einerseits, weil es ihm eine Herzensangelegenheit ist, ein Stück „Alt Wien” zu erhalten, andererseits, weil er überzeugt davon ist, dass ein derartiges Naherholungsgebiet im Nostalgie-Trend liegt. Die Stationen seiner unternehmerischen Karriere - er führt seit 1979 die Geschicke der Gießerei Becker Guss - beweisen, dass er mehr als einmal den „richtigen Riecher” hatte. Sein Engagement beeindruckte auch Iris Einwaller, Bezirksobfrau der Wirtschaftskammer Wien. Sie wollte bei ihrem Besuch wissen, woher er die Energie schöpft, um dieses große Projekt zusätzlich zu seiner Arbeit als Unternehmer zu stemmen und was sein Erfolgsrezept ist. Hrabalek dazu: „Ich bin 74 Jahre alt, arbeite 80 Stunden in der Woche und ich arbeite gerne. Man muss immer wieder Ideen haben, sich weiterentwickeln und flexibel bleiben. Mir geht das Herz auf, wenn ich die glücklichen Gesichter der Kinder auf dem Ringelspiel sehe.”

Soziales Engagement für Kinder als treibende Kraft

Der Verein „Freunde des Böhmischen Praters” betreibt den Park seit 2017. Die Einnahmen gehen an soziale Hilfseinrichtungen für Kinder und Jugendliche. „Die beste Hilfe ist die schnelle Hilfe. Dabei ist ein Netzwerk total wichtig”, weiß Hrabalek, der auch heuer wieder einen Weihnachtsmarkt rein zu Charityzwecken plant. Dabei und bei den Gesprächen mit der Stadt zur Pacht am Areal will ihn die Bezirksobfrau unterstützen: „Die Aufwertung des Naherholungsgebiets hier ist toll. Die Arbeit, die Herr Hrabalek hier leistet, wird auch andere Schausteller und Unternehmer dazu anregen, zu investieren”, so Einwaller.

Stetige Erweiterung des Angebots

Seit mehr als einem Jahr ist der Park Hrabalek voll in Funktion und ständig kommen neue Attraktionen dazu. Die neueste Errungenschaft ist ein weiteres Ringelspiel, Baujahr 1903, das gerade von Spezialisten instandgesetzt wird. Es soll so bald wie möglich im Böhmischen Prater in Betrieb gehen. „Das älteste Ringelspiel Europas dreht sich bereits im Park Hrabalek. Es wurde 1890 gebaut. Jedes der zwölf Pferde ist einzigartig und hat einen Namen”, sagt Thomas Hammer, der technische Leiter des Parks. Die jüngste Attraktion - das Laser Labyrinth, das Schnelligkeit und Geschicklichkeit auf die Probe stellt - wurde am 9. August eröffnet. Ein weiteres Highlight ist schon in der Pipeline: Ein „Bierpark” mit Böhmischer Küche soll das Bild vom „alten” Wien abrunden. 

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