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Herausforderung intermodaler Güterverkehr - wir nehmen sie an

Das Hermes Logistik Forum lud zum „Faktencheck Kombinierter Güterverkehr“

Teilnehmer auf dem Podium
© feelimage / Matern

Als Mitorganisator und Branchenvertreter war die Sparte Transport und Verkehr in Person von Spartenobmann Davor Sertic auch Teil der Podiumsdiskussion.

Der intermodale Güterverkehr, also das Kombinieren unterschiedlicher Transportwege über Straße, Schiene, Wasser und Luft ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Nun ist die Verbindung verschiedener Transportwege nichts Neues, in Hinblick auf den Klimawandel aber aktueller denn je. Die stärkere Einbindung des Schienenverkehrs kann dabei helfen, Emissionen in der Transportbranche zu senken.

Viele Vorteile, viele offene Punkte

Davor Sertic machte seine Position im Rahmen der Podiumsdiskussion klar. Im Wesentlichen gibt es drei Punkte, die zu beachten sind: „Ein Güterzug kann bis zu 50 LKW ersetzen. Vor allem auf längeren Strecken, die keine Zwischenhalte einfordern, macht ein Umstieg durchaus Sinn. Erstens, verbessert sich die Work-Life-Balance für LKW Fahrer, da sie oftmals nur noch kürzere Strecken bedienen und so abends wieder bei ihren Familien sind. Zweitens, sparen wir dadurch Emissionen. Zwar werden LKW stetig umweltfreundlicher, bis wir aber komplett emissionsfreie Alternativen haben, dauert es noch. Und drittens, das ist der Punkt, an dem es noch hapert: der ökonomische Aspekt. Unternehmen, vor allem KMU, die sich für einen intermodalen Transportweg entscheiden, zahlen drauf.“

Ziel: Intermodalen Verkehr für alle ermöglichen

Um Wege zu finden, dass alle von den Vorteilen vom intermodalen Güterverkehr profitieren können, ohne in eine wirtschaftliche Schieflage zu kommen, setzt die WK Wien eine Arbeitsgruppe ein. „Momentan können nur große Unternehmen den kombinierten Güterverkehr kostenneutral nutzen. Wir wollen aber Lösungen finden, die den Markt auch für KMU öffnen. Sobald wir diese haben, werden wir sie präsentieren“, so Sertic. Die Projektgruppe der WK Wien wird sich daher die nächsten Monate intensiv damit beschäftigen, wie auch KMU die Vorteile des intermodalen Verkehrs nutzen können.

Um die Nachfrage und Wirtschaftlichkeit aller Unternehmen zu steigern, benötigt es auch einen Infrastrukturausbau. „Mit dem Hafen Wien und den Güterterminals in Wien haben wir einen guten Grundstock, deren Angebot in der Transportbranche gut angenommen wird.“ Dennoch ist laut einer Analyse des VCÖ der Anteil des Schienengüterverkehrs in Österreich gesunken. „Das muss nicht sein. Wenn wir es schaffen, den Markteintritt für alle zu erleichtern, können wir den Trend umkehren und schon bald, nachhaltiger wirtschaften“, ist Sertic überzeugt.

Das Expertenpodium beim „Faktencheck Kombinierter Güterverkehr“, einer Veranstaltung vom Hermes Logistikforum, dem GSV und der Sparte Transport und Verkehr, setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Gudrun Winner-Arthens, Geschäftsführerin Winner Spedition
  • Davor Sertic, Spartenobmann Transport und Verkehr
  • Sebastian Kummer, Vorstand Institut Transportwirtschaft und Logistik, WU Wien
  • Stefan Weiss, Geschäftsführer Schig
  • Ulrich Puz, Geschäftsführer Frachtbahn
  • Andreas Sundl, COO Hödlmayr und 
  • Bernhard Ebner, Business Unit Manager Intermodal ÖBB Rail Cargo

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