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Hanke, Ruck, Meißl: 1.000 Euro zusätzlich für Vorbereitung auf die Meisterprüfung

Ruck: "Zeichen der Wertschätzung für diejenigen, die die Extrameile gehen"

WKW-Präsident Walter Ruck, Finanz-, und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und waff-Geschäftsführer Fritz Meißl mit der angehenden Konditor-Meisterin Jeanette Tamer.
© Florian Wieser WKW-Präsident Walter Ruck, Finanz-, und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und waff-Geschäftsführer Fritz Meißl mit der angehenden Konditor-Meisterin Jeanette Tamer.

Für Fachkräfte, die beruflich einen Schritt nach oben machen wollen, ist die Meisterprüfung bzw. die Befähigungsprüfung ein ganz zentraler Grundstein. Warum: Sie ist der Nachweis für hohe Fachkompetenz im eigenen Beruf und eine wichtige Voraussetzung für Leitungsfunktionen oder die Gründung eines eigenen Unternehmens.
"Um Wiener Fachkräfte auf den Weg dorthin noch besser zu unterstützen, gibt es jetzt für die Vorbereitung auf die Meister- bzw. Befähigungsprüfung bis zu 3.000 Euro Förderung vom Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds," freuen sich die Initiatoren Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und Wirtschafskammer Wien Präsident Walter Ruck. Sie haben die Förderinitiative Donnerstagvormittag gemeinsam mit dem waff-Geschäftsführer Fritz Meißl vorgestellt.
 

Diese neue und erhöhte Förderung ist Teil des waff- Bildungskontos für Wiener ArbeitnehmerInnen, das heuer folgende Schwerpunkte umfasst:

1.000 Euro mehr für die Vorbereitung auf die Meisterprüfung - die spezielle waff- Förderung wurde von 2.000 auf bis zu 3.000 Euro erhöht.

Bis zu 3.000 Euro Förderung gibt es auch für die Werkmeisterprüfung sowie für das Nachholen von Matura und Berufsreifeprüfung.

Mit dem waff Bildungskonto stehen 2019 insgesamt 3,6 Mio. Euro Fördermittel für die berufliche Weiterbildung von rund 5000 Wiener ArbeitnehmerInnen bereit.

Hanke: "Gute Qualifikationen und Fachkompetenz werden in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt immer wichtiger.

Hanke: "Fakt ist, und das bestätigen auch alle Wirtschaftsprognosen, gute und aktuelle Qualifikationen werden in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt immer wichtiger. Deswegen unterstützen wir Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umfassend bei ihrer beruflichen Aus- und Weiterbildung. Das Kernangebot ist das waff-Bildungskonto. Alleine heuer nehmen wir dafür 3,6 Mio. Euro in die Hand." Die Meisterprüfung, so der Wirtschaftsstadtrat weiter, spiele aber eine ganz besondere Rolle. "Das Rückgrat der Wiener Wirtschaft sind Klein- und Mittelbetriebe. Damit dieses Rückgrat ein starkes bleibt, greifen wir ganz gezielt Wiener Fachkräften unter die Arme, die solche Betriebe führen und die Meisterprüfung machen wollen," unterstreicht Hanke.

Ruck: "Zeichen der Wertschätzung für diejenigen, die die Extrameile gehen"

"Wenn man sich die Kosten für die Meisterprüfungen samt den notwendigen Kursen ansieht, dann ist dann in manchen Berufen ein sehr hoher Betrag. Und der muss - anders als etwa ein Studium - aus der eigenen Tasche finanziert werden. Um diesen hohen Kosten Rechnung zu tragen, haben wir eine Anpassung der Förderungen gefordert - und jetzt wird sie umgesetzt", freut sich Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, der damit auch die Wertschätzung der künftigen Unternehmer gesteigert sieht:

"Um Meister zu werden, drücken sie nach ihrer abgeschlossenen Berufsausbildung nochmals die Schulbank. Sie opfern Freizeit und Geld, um künftig vielleicht selbst einmal Verantwortung für ihr Unternehmen zu übernehmen und Lehrlinge zu Fachkräften auszubilden. Das muss uns etwas wert sein."
Walter Ruck

Meißl: "Der waff fördert den beruflichen Aufstieg und unterstützt Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer insgesamt beim Erwerb höherer Abschlüsse."

Waff-Geschäftsführer Fritz Meißl erklärt: "Mit dem Qualifikationsplan Wien 2030 fördern wir die Höherqualifizierung von weniger gut ausgebildeten Wienerinnen und Wienern. Wir bleiben aber hier nicht stehen, sondern wollen den beruflichen Aufstieg insgesamt fördern. Deswegen unterstützen wir Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch beim Erwerb höherer Abschlüsse."

Die Meister- und Befähigungsprüfung

Wer seine berufliche Zukunft selbst in die Hand nehmen will, muss oft einige finanzielle Hürden stemmen. So kostet etwa die Baumeisterprüfung in Summe mit Ausbildungsmodulen und den Prüfungsgebühren rund 13.000 Euro, die Ausbildung und Prüfung zum Immobilien-makler rund 4.700 Euro oder die zum Konditormeister etwa 4.600 Euro. Die notwendigen Ausbildungsmodule nehmen aber nicht nur Geld in Anspruch, sondern auch Zeit, eine Weiterbildung zum Meister kann mehrere Jahre dauern. Dennoch ist dieser Weiterbildungs-weg ein attraktiver: Im Vorjahr hat die Meisterprüfungsstelle Wien in Summe 744 Gesamt-zeugnisse (Meister- und Befähigungsprüfungszeugnisse) ausgestellt.

Die Details zur Förderung

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass man den Hauptwohnsitz in Wien hat, beschäftigt ist und nicht mehr als 1.800 Euro netto pro Monat verdient. Auch neue Selbstständige können diese Förderung in Anspruch nehmen. Konkret gefördert werden bis zu 50 Prozent der Kosten für die Vorbereitungskurse auf die Prüfung sowie die Prüfungsgebühren. Wichtig ist, dass der Kursanbieter ein vom waff anerkannter Bildungsträger ist. Der Förderantrag kann bei einem persönlichen Beratungsgespräch vor Kursbeginn gestellt werden. Es ist aber auch möglich, die Förderung ganz einfach online zu beantragen.

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