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Handelsobfrau Gumprecht: Gastrozulieferer stehen vor dem Aus

Ohne schnelle finanzielle Hilfe von der Regierung droht bei Gastro-Zulieferbetrieben wie Lebensmittelgroßhandel, Obst- und Gemüsehändler, Weinlieferanten Pleitewelle

Margarete Gumprecht
© Fotografie Fetz
„Die Gastronomie- und Tourismusbetriebe haben geschlossen, bekommen Unterstützungszahlungen – zumindest bis in den Jänner. Auf die Zulieferbetriebe wurde von der Politik aber bislang vergessen. Viele Lebensmittel-Händler im B2B-Bereich stehen deshalb vor dem Ruin, weil ihre Aufträge weggebrochen sind. Ohne schnelle, unbürokratische finanzielle Unterstützung werden diese Betriebe für immer schließen müssen
Handelsobfrau Margarete Gumprecht in der Wirtschaftskammer Wien

Ganz konkret beklagen etwa die Betriebe am Wiener Großgrünmarkt einen Umsatzrückgang von 80 bis 90 Prozent. Ewald Schwarz, Obmann des Agrarhandels in der Wirtschaftskammer Wien verweist darauf, dass das Geschäft seit Corona bereits länger schlecht laufe, nun aber auch noch das traditionell starke Weihnachtsgeschäft zwischen Gastronomie, Hotels und Lebensmittelgroßhändlern ausfällt. Und auch auf der weihnachtlichen Saisonware für den Einzelhandel blieben viele Großhändler wegen des Lockdowns und fehlender Nachfrage sitzen. „Viele können das einfach nicht mehr kompensieren. Die Rettung der Lebensmittelzulieferer ist jetzt ein Gebot der Stunde, denn auch diese Betriebe sind systemrelevant. Ohne sie wäre Tourismus und Gastronomie undenkbar und sie sind zudem der Garant für Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit“, sagt Schwarz



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