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Hameseder: Wiens Banken als Partner für Zukunft, Ausbildung und sichere Vermögen

Drei Themen sind es, die für Erwin Hameseder, Obmann der Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Wien in den kommenden Monaten besonders im Fokus stehen: Der Schutz der Kundengelder, die fundierte Ausbildung der jungen Mitarbeiter und die Regeln, die künftig für die Branche gelten werden.

Erwin Hameseder
© Eva Kelety

Seit einigen Wochen reicht es nicht mehr, mit immer ein und dem selben PIN-Code in sein Internetbanking einzusteigen, zusätzlich bedarf es einer SMS-Codes oder eines Finger- oder Gesichtsscans. Mehr Aufwand im Vergleich zum bisherigen Online-Banking und deshalb nicht von allen Kunden geliebt. „Doch ein Schritt zu mehr Sicherheit. Vor allem zu mehr Sicherheit für die Gelder unserer Kunden”, erklärt Erwin Hameseder, Obmann der Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Wien. Für ihn ist das neue verschärfte Authentifizierungsverfahren ein notwendiger Schritt zu besserem Schutz in Zeiten zunehmender Cyber-Angriffe: „Man darf nicht vergessen, dass die Banken sehr viel Geld in die Sicherheit ihrer Systeme investieren, auch stetig an der Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses arbeiten. Das erfordert auch dementsprechend gut ausgebildete Fachkräfte”, spricht der Spartenobmann ein weiteres Thema an, das ihm am Herzen liegt.

Lehrlingszahlen in den Banken steigen stetig an

Am Herzen liegt dem Spartenobmann auch der persönliche Kundenservice, den er mit hochqualifizierten Mitarbeitern absichern will. Augenmerk dabei ist die fachliche Ausbildung, etwa durch die Lehre: „Wir haben die Lehrlingszahlen in Wiener Banken steigern können und wollen diesen Trend fortsetzen. Gerade in unserer Branche ist die Qualifikation der Mitarbeiter ein wichtiges Asset - deshalb verstärken auch wir als Wirtschaftskammer Wien unsere Bemühungen rund um die Lehre.” So sollen verstärkt auch Maturanten angesprochen werden, die nach der AHS eine verkürzte Banklehre absolvieren können. Und auch für die Schüler der Handelsakademien gibt es ein eigenes Programm, bei dem sie sich freiwillig auf die Anforderungen der Banken- und Versicherungsbranche vorbereiten lassen können.

Banken-Regeln treffen Kunden und Unternehmensbeteiligungen

Ebenso wichtig wie die Ausbildung der Mitarbeiter ist für die Zukunft des Bankensektors aber auch das Thema Regulierung. Insbesondere die künftigen Basel-IV-Reglementarien könnten sich hier zu einem Hemmschuh entwickeln. Hameseder: „Ich sehe zwei Hauptprobleme in den Entwürfen, die den Wirtschaftsstandort Österreich sowie die Banken selbst treffen.” Zum einen fielen für viele Unternehmen durch die noch strikteren Auflagen wichtige Finanzierungsmöglichkeiten weg, weil ihnen die Chance auf einen klassischen Bankkredit genommen wird.  Grund: Die in Basel IV angedachten Eigenkapitalregeln werden nicht erfüllt. „Das trifft vor allem KMU, und die sind es ja, die den Standort Wien so stark machen. Somit schwächen diese Regeln den Unternehmensstandort.”

Ausländische Investoren stehen bereits „ante portas”

Zum anderen, so Hameseder weiter, würde es für die Banken schwieriger, selbst Unternehmensbeteiligungen zu halten. Mit der Folge, dass diese auf kurz oder lang veräußert werden müssten: „Und so kann es passieren, dass so manche Unternehmen, die jetzt österreichisch sind, künftig von ausländischen Investoren gehalten werden. Investoren die mehr Interesse am kurzfristigen Gewinn als in der langfristigen Entwicklung des Standorts haben”, warnt er.

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