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Härtefall-Fonds: Hilfe bei persönlicher Not

Aus diesem Fördertopf bekommen Selbstständige Geld zur Finanzierung ihrer persönlichen Lebenshaltungskosten. Dafür ist jeden Monat ein Antrag möglich. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

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Zusätzlich zu Zuschüssen und Förderungen für den Betrieb gibt es im Corona-Hilfsprogramm auch einen Zuschuss für den Unternehmer bzw. den Selbstständigen als Person. Dies ist ein Beitrag zur Abdeckung der persönlichen Lebenshaltungskosten und zur Abfederung des Einkommensausfalls. Angeboten wird diese Förderung Ein-Personen-Unternehmern, Kleinstunternehmern mit maximal zehn Mitarbeitern, erwerbstätigen Gesellschaftern, Neuen Selbständigen, freien Dienstnehmern und Selbstständigen in freien Berufen. Die Bundesregierung hat in einer Förderrichtlinie geregelt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um diesen Zuschuss zu bekommen. Neben einigen formalen Kriterien ist vor allem die extreme wirtschaftliche Betroffenheit durch die Corona-Krise maßgeblich.

Bis zu 2000 Euro pro Monat

Der Selbstständige muss eidesstattlich erklären, dass eine wirtschaftlich signifikante Bedrohung vorliegt. Diese ist für den jeweiligen Betrachtungszeitraum auch explizit anzugeben. Die Bedrohung muss darin bestehen, dass die laufenden Kosten, die vor der Krise aus dem Betrieb gedeckt werden konnten, jetzt nicht mehr bewältigt werden können. Alternativ muss es im jeweiligen Betrachtungszeitraum einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent im Jahresvergleich oder ein behördlich angeordnetes Betretungsverbot gegeben haben. Ein Betrachtungszeitraum läuft immer vom 16. eines Monats bis zum 15. des Folgemonats. Nach dem aktuellen Stand endet der letzte Betrachtungszeitraum am 15. Dezember 2020.

 

Achtung!

Auf Basis der vom Finanzamt automatisiert zur Verfügung gestellten Kennzahlen und einer festgelegten Formel wird danach die Höhe des Zuschusses berechnet. Besteht ein Förderanspruch, werden in der Regel 80 Prozent der früheren Netto-Einkünfte ausbezahlt, mindestens 500 Euro pro Betrachtungszeitraum. Nebeneinkünfte wie Pensionen, Einkünfte aus Vermietungen oder aus einem Angestellten-Verhältnis reduzieren den Anspruch. Zusätzlich gibt es einen Comeback-Bonus von weiteren 500 Euro. Die Förderung kann maximal sechs Monate lang in Anspruch genommen werden und ist mit 2000 Euro pro Monat plus Comeback-Bonus gedeckelt.

So gehen Sie vor

  1. Schritt 1: Lesen Sie sich auf wko.at/haertefall-fonds die Anspruchsbedingungen sorgfältig durch und prüfen Sie, ob Sie anspruchsberechtigt sind und welche Unterlagen Sie hierfür benötigen.
  2. Schritt 2: Wenn Sie meinen, dass Sie die Kriterien erfüllen, bereiten Sie die notwendigen Unterlagen und Informationen dafür auf.
  3. Schritt 3: Füllen Sie den Online-Antrag auf der oben genannten Internet-Seite aus. Der Antrag ergeht an das Finanzamt, dort werden die Kennzahlen automatisiert zusammengestellt. Danach prüft die SVS den Versicherungsstatus. Bei der Wirtschaftskammer wird schließlich alles finalisiert, noch einmal geprüft und das Geld ausbezahlt.

 


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