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Gute Vorbereitung ist alles

Was, wenn es wieder losgeht? Viele Unternehmen haben die Corona-Pandemie und der Lockdown im Frühling völlig unvorbereitet getroffen. Umso wichtiger ist es nun, aktiv zu bleiben und rechtzeitig auf eine mögliche zweite Welle zu reagieren.

„Jeder noch so abstrakte Plan ist besser als kein Plan.” Um rechtzeitig auf eine zweite Corona-Welle reagieren zu können, müssen Unternehmen jetzt gezielt Maßnahmen setzen.
© Worawee Meepian/Shutterstock „Jeder noch so abstrakte Plan ist besser als kein Plan.” Um rechtzeitig auf eine zweite Corona-Welle reagieren zu können, müssen Unternehmen jetzt gezielt Maßnahmen setzen.

Zwar hat sich die Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie in Österreich in den letzten Monaten etwas entspannt, steigende Zahlen in den Urlaubsmonaten und Warnungen von Experten lassen aber darauf schließen, dass man besonderes im Herbst mit einer zweiten Welle rechnen muss. Die meisten Unternehmen haben schon zu Beginn der Corona-Pandemie schnell gehandelt, Sicherheitsmaßnahmen gesetzt und neue Notfallstrategien entwickelt. Vermehrt ist man jedoch bald wieder in den normalen Modus zurückgekehrt. Umso wichtiger ist es nun, wieder aktiv zu werden und sich gezielt auf die Eventualität einer zweiten Corona-Welle vorzubereiten. Dazu gehören eine ausgearbeitete Strategie, ein Finanzplan, gezielte Investitionen zum Beispiel im digitalen Bereich sowie das Schaffen neuer Möglichkeiten beispielsweise durch Kooperationen. Von Vorteil kann dabei auch ein Rückblick auf die vergangenen Monate sein: Welche Maßnahmen wurden gut umgesetzt, was hat gut funktioniert und in welchen Bereichen gibt es eventuell noch Nachbesserungsbedarf? 

„Durch Kooperationen ist man besser aufgestellt und kann noch schneller regieren.”
Claudia Strohmaier

Jetzt aktiv bleiben

„Den Kopf hängen zu lassen und abzuwarten ist jetzt keine Option”, beginnt Claudia Strohmaier, Berufsgruppensprecherin der Wiener Unternehmensberater. Um und Auf sei jetzt - so die Expertin - eine Notfallstrategie für eine mögliche zweite Welle zu entwickeln. Denn: „Nach dem Corona-Schock und den vielen Umstellungen dürfen wir auf keinen Fall schlafen. Jetzt heißt es wieder in die Gänge zu kommen und einen Plan auszuarbeiten. Denn: Jeder noch so abstrakte Plan ist besser als gar kein Plan”, betont Strohmaier die Notwendigkeit, sich jetzt einen Überblick über die aktuelle Situation zu verschaffen.

Finanzplan ausarbeiten

Ausschlaggebend für eine brauchbare Strategie ist ein Finanzplan. „Viele Unternehmen haben noch Liquiditätsengpässe und sind noch immer auf staatliche Förderungen angewiesen. Trotzdem muss jeder für sich einen Finanzplan erstellen und dort folgende Fragestellungen einarbeiten. „Wie geht es meinem Unternehmen jetzt? Welche Ressourcen habe ich? Was habe ich für Möglichkeiten und Kompetenzen? Wie sieht mein derzeitiges Umfeld aus?”, zählt Strohmaier die wichtigsten Punkte auf.

Jetzt investieren

Zu den erwähnten Möglichkeiten zählen für Strohmaier unter anderem Förderungen wie etwa die Investitionsprämie. „Egal, ob eine zweite Welle kommt oder nicht. Es gibt kein Zurück mehr in die Zeit vor Corona. Jedes Unternehmen muss sich auch jetzt an die aktuellen Gegebenheiten anpassen - jeder muss sein Unternehmen völlig neu durchdenken. Vor allem im digitalen Bereich gibt es hier Aufholbedarf aber auch großes Potenzial”, erklärt Strohmaier und weist auf die verschiedenen Fördermöglichkeiten für Unternehmen hin. „Jetzt ist die Zeit diese zu nutzen und sich vor allem digital breiter aufzustellen, neue Möglichkeiten zu schaffen und sich dadurch für die Zukunft einen Vorteil zu verschaffen, egal, ob nun eine zweite Welle kommen wird oder nicht”, streicht Strohmaier hervor.

Externes Wissen nutzen

Um neue Investitionen und Ideen erfolgreich umsetzen zu können, empfiehlt Strohmaier die Zusammenarbeit mit Experten und Beratern. „Sei es bei der Planung und Umsetzung neuer Projekte zum Beispiel im digitalen Bereich oder bei der Umstrukturierung eines Unternehmens - der Austausch mit einem Experten ist unverzichtbar”, erklärt die Berufsgruppensprecherin, die den Blick von außen in mehrfacher Hinsicht als Bereicherung sieht. „Einerseits haben die Experten das nötige Know-how, sind routinierter und unnötige Fehler können so vermieden werden, andererseits kann die Diskussion mit einem Experten auch die Entwicklung neuer Strategien und Ideen fördern.”

Zusammenarbeit stärken

„Klein- und Kleinstunternehmen haben den Vorteil, schnell reagieren zu können”, schildert Strohmaier. Diese Agilität und diesen Vorteil sollte man - so der Rat der Expertin - nutzen und beginnen, in der Arbeitsweise umzudenken. Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen sei dabei das Stichwort. „Man muss sich die Frage stellen, wie man sich verbessern kann und inwieweit es dabei Sinn macht mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten”, erklärt Strohmaier und nennt als Beispiel Verbesserungen im digitalen Bereich.



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