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Grünes Licht für den Fernbusterminal

Nach langen Diskussionen hat sich die Stadt endlich für den Bau eines modernen Fernbusterminals entschieden. Ein großer Erfolg für die Arbeit der WK Wien, freut sich Verkehrsobmann Davor Sertic.

Visualisierung des neuen Fernbusterminals.
© PID Visualisierung des neuen Fernbusterminals.

„Das ist ein großer Erfolg für die Wiener Wirtschaft”, kommentiert Davor Sertic, Spartenobmann Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer (WK) Wien, die Entscheidung der Stadt Wien für den Bau eines modernen Fernbusterminals. Entstehen soll der neue Busbahnhof in Wien Leopoldstadt, beim Ferry-Dusika-Stadion. Die jahrelange Hartnäckigkeit der Wirtschaftskammer Wien habe sich bezahlt gemacht. „Wir freuen uns, dass sich unsere jahrelange Arbeit ausgezahlt und unser Anliegen Gehör gefunden hat.”

„Wir fordern eine rasche Genehmigung und einen schnellen Baustart. ”
Davor Sertic, Verkehrsobmann

Der Standort beim Stadion sei eine sehr gute Wahl. „Wien braucht ein internationales Vorzeigeprojekt, wie es die Wirtschaftskammer Wien schon Anfang des Vorjahres vorgestellt hat.” Dazu gehöre eine visionäre Architektur, eine gute Anbindung an das Straßennetz - angebunden ist das Stadion an das hochrangige Straßennetz (A23) und es befindet sich in der Nähe der U-Bahnlinie U2 -, beheizte Warteräume und Shops für Fahrgäste und Anrainer. „Damit bekommt Wien eine neue, moderne Visitenkarte für Touristen”, erklärt Sertic.

Die Lage des künftigen Busterminals beim Stadion.
© PID Die Lage des künftigen Busterminals beim Stadion.

Projekt nicht auf die lange Bank schieben

Die Gründe für den Bau eines neuen Busterminals liegen auf der Hand - die Entscheidung war schon mehr als überfällig: Alleine beim bestehenden Busterminal in Erdberg haben sich die An- und Abfahrten der Busse innerhalb von zwei Jahren von 59.000 auf rund 79.00 gesteigert. 2015 wurden 1,8 Millionen Passagiere gezählt, 2017 waren es schon 2,5 Millionen. Das ist mehr als am Salzburger Flughafen. Sertic mahnt jedenfalls Tempo bei der Umsetzung ein: „Nach dem bevorstehenden Abschied von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou darf das Projekt nicht auf die lange Bank geschoben werden.”


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