th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Großmarkt versorgt Wien seit 50 Jahren

Großmarkt feiert 50. Jubiläum - Handelsobfrau Gumprecht: "Wiens Märkte und Gastronomie werden top versorgt" - Agrarhandel-Obmann Schwarz: "Viel Platz für Spezialprodukte"

Margarete Gumprecht, Handelsobfrau in der Wirtschaftskammer Wien
© Florian Wieser
Der Großmarkt Wien ist 50 Jahre alt und feierte heute mit den ansässigen Betrieben sein rundes Jubiläum. Mit 400.000 Tonnen Warenumschlag pro Jahr reicht sein Einzugsgebiet bis Linz und Graz. 42 Fußballfelder hätten in dem Areal im 23. Wiener Gemeindebezirk an der Laxenburger Straße Platz, so groß ist Wiens einzigartiger Großmarkt. Mehr als 220 Betriebe sind hier angesiedelt, die 1.400 Arbeitsplätze sichern. Am Großmarkt Wien erfolgen etwa 70 % des Gesamtumschlages an Obst und Gemüse sowie 50 % des Gesamtumschlages an Blumen in Österreich.

Frischer geht’s nicht

Es ist toll, dass neben den Wiener Märkten auch die Wiener Gastronomiebetriebe hier seit vielen Jahren Tag für Tag verlässlich mit frischer Ware versorgt werden
Margarete Gumprecht

„Es ist toll, dass neben den Wiener Märkten auch die Wiener Gastronomiebetriebe hier seit vielen Jahren Tag für Tag verlässlich mit frischer Ware versorgt werden“, gratuliert Margarete Gumprecht, Handelsobfrau der Wirtschaftskammer Wien, sehr herzlich zum runden Geburtstag. Auch die Pandemie hat dem Geschäft am Großmarkt – im Gegensatz zu vielen anderen Wirtschaftszweigen – wenig geschadet. Denn gegessen wird immer. Die geringere Nachfrage durch die monatelang geschlossene Gastronomie war aber schon zu spüren. „Wenn der Prater die grüne Lunge der Stadt ist, dann ist der Großmarkt der Bauch von Wien“, so Gumprecht.

Modernisierung

Begonnen hat alles 1969 mit dem Bau einer Blumenhalle. 1972 wurde der gesamte Großmarkt Wien fertig gestellt und in Betrieb genommen – damals noch unter dem Namen Großgrünmarkt. Und aus dem einst der Marktordnung unterliegenden Gebiet wurde 2019 ein Distributionszentrum, das Teil der Wien Holding und somit im Besitz der Stadt Wien ist.

Vom Maikönig zum Maschansker

Obst, Gemüse, Blumen, Fleisch, Fisch, Eier sowie Lebensmittel und Spezialitäten aus aller Welt umfasst das am Großmarkt gehandelte Sortiment. 1.400 Menschen aus 41 Nationen arbeiten hier, sie sprechen zwanzig Sprachen. Der Markt am Rande von Wien zeichnet sich vor allem durch die große Menge an Waren aus, die dort umgeschlagen werden. Aber es werden auch Produkte mit geringerer Stückzahl angeboten: Etwa Spezialsalate von kleinen Wiener Gärtnern wie der rote Kopfsalat oder der Maikönig. Auch alte Apfelsorten wie Maschansker und Krummstiel von kleinen Obsthändlern finden dort zahlreiche Abnehmer. „Die Parasolpilze kommen von Händlern aus der Steiermark“, erzählt Ewald Schwarz, Obmann des Agrarhandels in der Wirtschaftskammer Wien. Er ist ebenfalls mit einem Stand am Großmarkt vertreten – und das seit fünfzig Jahren.

Reges Treiben in der Nacht

Untertags ist der Großmarkt eher ruhig. Ab 22 Uhr wird es belebter:  Die Importware wird angeliefert. Ab 2 Uhr Früh trifft sich der Großhandel mit Lieferanten, Wiederverkäufern und Kunden. Spätestens um 9 Uhr kehrt wieder Ruhe ein. Der Großmarkt hat auch für Letztverbraucher und Frühaufsteher seine Reize, wie z.B. die Fleischhalle, Fisch und das große Obst- und Gemüseangebot.

Das könnte Sie auch interessieren

Hotel

Hotels schreiben wieder schwarze Zahlen

Sehr gute Nächtigungszahlen im Sommer – Hotels seit Mai wieder in Gewinnzone – Aber: „Voraussagen für Herbst sehr schwierig“, sagt Hotellerie-Obmann Dominic Schmid mehr

Ausbildung, Berufsschule, Berufsschüler, Berufsschülerin, Berufsschülerinnen, Lehrlingsausbildung, Lehrlingsstelle, Lehrlingsstellen, Berufsausbildung,

Wiener Uhrmacher: Höchste Zeit für Lehrlinge

Krisensicheres Handwerk bringt top Jobaussichten, doch für Uhrmacher tickt die Zeit. Wenn sich keine Lehrlinge finden, droht der Berufsschule für Uhrmacher in Wien das Aus. mehr

Ballsaison 2022/23

Fulminantes Comeback für die Wiener Bälle

Mehr Wienerinnen und Wiener denn je wollen Bälle besuchen – Tanzkurse zur Vorbereitung bereits ausgebucht - Teuerungen werden in Kauf genommen mehr