th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

GoStudent: Ganz gechillt zum Milliarden-Unternehmen

Beim heurigen Exportpreis der WKÖ wurden zwei Wiener Unternehmen für ihre Erfolge im Ausland ausgezeichnet: das "Einhorn"-Start-up GoStudent und der Fallschirm-Fliegerdienst Pink Aviation Services. Was dahintersteckt.

Go Student, Unternehmer
© Stefan Knittel Gregor Müller (l.) und Felix Ohswald haben binnen weniger Jahre ein "Einhorn" - ein Start-up mit Milliarden- Bewertung - hochgezogen. Jetzt gewannen sie auch den Exportpreis

Überflieger werden belohnt - und dieses Jahr stimmt das sogar doppelt. Denn beim Exportpreis 2021, den die Außenwirtschaft Austria der WKÖ jährlich verleiht, schafften es heuer zwei Wiener Unternehmen in den Kreis der ausgezeichneten Exporteure. Und beide wissen, wie man abhebt. 

Eines davon ist der 2016 von Felix Ohswald und Gregor Müller gegründete Online-Nachhilfedienst GoStudent (Gold in der Kategorie Information & Consulting). Das Unternehmen ist bereits mit 1,4 Milliarden Euro bewertet und damit das wertvollste Start-up-Unternehmen, das es in Österreich je gab. GoStudent ist aktuell in 17 Ländern der Welt aktiv. Erst diese Woche folgte der Markteintritt in Mexiko, im Herbst folgen einige Länder in Südamerika sowie Polen. Mehr als 600 Mitarbeiter arbeiten in zwölf internationalen Büros für GoStudent, etwa ein Drittel davon in der Zentrale in der Wiener Leopoldstadt. Bis Jahresende sollen es 1000 sein. Dabei liefen die ersten Jahre der Unternehmensentwicklung gar nicht glatt, wie sich die beiden Gründer bei ihrem Besuch in der Redaktion der Wiener Wirtschaft im Frühjahr erinnerten: Drei Jahre lang haben sie am richtigen Konzept gearbeitet, bevor das Angebot gepasst hat. Danach ging das Unternehmen durch die Decke. Allein in den vergangenen zwölf Monaten ist GoStudent um 700 Prozent gewachsen. Aktuell liege man bei mehr als 420.000 Nachhilfe-Einheiten pro Monat. 90 Prozent verdient GoStudent bereits im Ausland, vor allem in Deutschland, Frankreich und auf den britischen Inseln.

Wagner Porträtbild
© Nikki Harris
Die Überfliegerin mit besonderem Look

Über Bronze in der Kategorie Transport & Verkehr freut sich Ursula Wagner, die seit 2010 das von ihrem Vater 1986 gegründete Luftfahrtunternehmen Pink Aviation Services führt. Ihr Job ist es, zivile und militärische Fallschirmspringer zu ihrem Absprungpunkt zu bringen; sie ermöglicht aber auch Air-to-Air-Fotografie und Filmaufnahmen in der Luft. Neben Österreich ist das Liesinger Unternehmen vor allem auch in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Polen, Dänemark und Tschechien aktiv. "In Fallschirmspringerkreisen sind wir berühmt für unsere vier Pink Skyvan-Flugzeuge, das sind 24-sitzige Transportflugzeuge mit Heckklappe", erklärt Wagner. Mit hauseigenen Mechanikern und einer technischen Basis in Tschechien sorge sie dafür, dass immer alles funktioniert. Auch Großevents für zivile Springer und Staatsmeisterschaften für mehrere Länder veranstaltet Pink Aviation Services. Aktuell arbeiten rund 25 Mitarbeiter für das Unternehmen. "Auf uns kann man sich verlassen", sagt Wagner. 

Flieger
© Dietmar Schreiber Ursula Wagner bringt Fallschirmspringer zu ihrem Absprungpunkt. Beim Exportpreis erreichte sie damit Bronze.

Das könnte Sie auch interessieren

Gabriele Prem (r.) und Nicole Wildling-Dowalil (l.). Aus der zeitlich begrenzten Betriebshilfe der Wirtschaftskammer Wien wurde ein fixes Arbeitsverhältnis.

Wir verstanden uns von Anfang an

Viel hat nicht gefehlt und Gabriele Prem hätte ihren Meisterbetrieb eingestellt. Dann kam Betriebshelferin Nicole Wildling-Dowalil. mehr

Theresa Imre gründete mit markta kein klassisches Start-up sondern ein Social Enterprise. Heuer gewann Imre den Unternehmerinnen Award von „Frau in der Wirtschaft”.

Erfolgreich vom Start weg

Ein Unternehmen zu gründen, ist die eine Sache. Es danach über Jahre auch erfolgreich zu führen, eine andere. Was Jungunternehmer in der ersten Zeit brauchen. mehr