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Global abgestimmt zur Smart City

Die Wirtschaftskammer Wien setzt in dieser Frage auf ihr internationales Netzwerk C-X und bringt damit Erfahrungen aus aller Welt nach Wien. 

smart city
© wkw wkw

Wien ist keine Insel der Seligen - und auch mit seinen Herausforderungen nicht allein. Denn weltweit wachsen die großen Metropolen zu immer komplexeren Gebilden heran. Für die Stadtplanung und -verwaltung bringt das eine Vielzahl an Problemen mit sich - von den Kapazitäten der Infrastruktur über schwindende Flächenreserven bis hin zur Energieversorgung und Abfallentsorgung. Smart Cities sind ein Schlüsselbegriff, um diese Herausforderungen in der Zukunft besser bewältigen zu können.

Wien hat sich hier international bereits einen guten Ruf erarbeitet: Im Smart City Index des Beratungsunternehmen Roland Berger führt Wien auf Platz 1 unter 153 untersuchten Städten, vor der Weltmetropole London. Ein Grund dafür ist die 2019 von der Stadt Wien entwickelte Smart City-Rahmenstrategie und mehr als 100 konkrete Projekte, die im Zuge dessen auf den Weg gebracht werden.

„Die WK Wien wird eine Koordinationsfunktion für den Smart City-Informationsaustausch übernehmen, weil wir wissen, dass von diesen weltweiten Innovationen alle profitieren: die Bürger, die Verwaltung und vor allem auch die Unternehmen”
WK Wien-Präsident Walter Ruck, Gastgeber dieser virtuellen Konferenz, der damit möglichst zügig weitere Schritte setzen und Fortschritte machen will

„Ziel sei, im kommenden Jahr konkrete Kooperationen zwischen den Städten und Unternehmen der Metropolenkammern präsentieren zu können“, erklärt Ruck.

Von den Ideen anderer lernen

Auch in anderen Städten werden wegweisende Smart City-Programme entwickelt und umgesetzt - und das Wissen darüber will die WK Wien nun für die österreichische Hauptstadt gewinnen. Die Plattform dafür ist C-X - ein Zusammenschluss der Wirtschaftskammern von sieben führenden Metropolen der Welt - nämlich von London, Paris, Berlin, Moskau, Peking, São Paulo und Wien. Auf Einladung und unter Federführung der WK Wien fand diese Woche eine Online-Konferenz der C-X statt, die den Informationsaustausch zum Fortschritt der Smart City-Programme in diesen Städten zum Inhalte hatte. Konkret ging es um Ideen und Konzepte, mit denen Städte durch den Einsatz moderner Technologie effizienter und damit klimaschonender sowie lebenswerter werden können. Alle Städte stellen dabei die Verbesserung der Lebensqualität ihrer Bürger in den Mittelpunkt der Aktivitäten. So finden sich überall verwaltungsvereinfachende Online-Services, umweltfreundliche Verkehrslösungen, energieeffiziente Ansätze, kluges Datenmanagement (Big Data) und Maßnahmen für Kollaborationen von Unternehmen. Interessant sind jedoch die Unterschiede, die im Detail liegen.

Erste zentrale Erfahrungen

„Es hat sich herausgestellt, dass die Smart City-Ansätze sehr vielfältig sind”, sagt WK Wien-Vizepräsidentin Kasia Greco, die an der Konferenz teilnahm. Zwischen den Städten bestünde Einigkeit darüber, dass angesichts steigender Einwohnerzahlen und zunehmender Herausforderungen wie Verkehr, Luftverschmutzung oder unzureichende Infrastruktur die Städte weltweit auf digitale Technologien als Lösungsansatz setzen müssen, so Greco. Als zentraler Erfahrungswert habe sich gezeigt, dass einzelne Maßnahmen durch ein Smart City-Konzept miteinander vernetzt und aufeinander abgestimmt werden müssen, um ihre Wirkung voll zu entfalten. „Wir haben deswegen festgelegt, voneinander zu lernen und die Strategien sowie die Leuchtturmprojekte aller Metropolen über die Kammer-Homepages zugänglich zu machen”, sagt Greco.

Internationale Zusammenarbeit bei Zukunftsfragen entscheidend

Eben daran arbeitet jetzt der Standortanwalt in der WK Wien, Alexander Biach. Er hat 2019 den Beitritt der WK Wien zu C-X-Vereinigung vorangetrieben und sieht in der internationalen Vernetzung einen großen Nutzen für Wiener Betriebe: „In Zeiten der Globalisierung und besonders jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit besonders wichtig”, sagt Biach. Alle C-X-Metropolen seien international stark verflochtene Städte und stünden gemeinsamen Kooperationsprojekten sehr offen gegenüber. In der Smart City-Strategie sieht Biach eine entscheidende Frage für die Zukunftsfähigkeit des urbanen Raums. Und auch bei anderen Herausforderungen - wie etwa der derzeitigen Gesundheits- und Wirtschaftskrise - sei es wichtig, auf kurzem Weg mit den anderen Metropolen der Welt eng verbunden zu sein. Deswegen wolle man 2021 die C-X-Repräsentanten erneut nach Wien einladen - und dann hoffentlich auch physisch treffen.

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