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Glasfasernetz dringend erweitern

Österreich ist beim Einsatz der Glasfasertechnik europäisches Schlusslicht. Aus diesem Grund verlangt Martin Heimhilcher, Spartenobmann Info und Consulting, den zügigen Ausbau der Breitband-Infrastruktur in ganz Wien.

Martin Heimhilcher
© Florian Wieser

Eine aktuelle Studie des FTTH Council Europe hat ergeben, dass Österreich im europäischen Vergleich bei der Nutzung der Glasfasertechnik weit abgeschlagen ist. Lediglich 1,9 Prozent der heimischen Haushalte und Unternehmen verfügen über einen Glasfaseranschluss, der bis in die Wohnung (Fibre-to-the-home, FTTH) oder zumindest in das Gebäude (Fibre-to-the-building, FTTB) reicht. Damit belegt Österreich den allerletzten Platz unter 39 Ländern in Europa.

„Wien muss bei der Breitband-Infrastruktur zügig aufholen.”
Martin Heimhilcher, Obmann Info & Consulting

„Die Ergebnisse der Studie decken sich mit dem Ergebnis unserer letzten Umfrage im Frühjahr 2019. Neben häufigen Ausfällen beklagt die Mehrheit der 1000 befragten Wiener Betriebe die mangelnde Übertragungsgeschwindigkeit ihrer bestehenden Internet-Infrastruktur. Die durchschnittliche Download-Rate beläuft sich auf 66 Mbit/s, die Upload-Rate beträgt sogar nur 19,2 Mbit/s”, kritisiert Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien.

Breitbandtechnik sichert wirtschaftlichen Erfolg

Ein gut ausgebautes Glasfasernetz bildet die technische Grundvoraussetzung für ultraschnelles Festnetz-Internet und G5-Mobilfunk-Telefonie. Nur wenn eine Breitband-Infrastruktur mit einer Download- und Upload-Geschwindigkeit von 1 Gbit/s flächendeckend verfügbar ist, können die Unternehmen die Chancen der Digitalisierung voll ausschöpfen. Wird ihr Ausbau nicht zügig vorangetrieben, drohen negative Auswirkungen auf die Entwicklung der heimischen Wirtschaft. Die Schlussfolgerung aus der Studie des FTTH Council Europe sei klar: Das Glasfasernetz muss in ganz Wien massiv erweitert werden. „Die Wiener Betriebe - insbesondere jene in den Randlagen der Stadt, wo sehr viele Unternehmen angesiedelt sind - brauchen dringend moderne Breitbandanschlüsse, die ihre steigenden Anforderungen an Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit erfüllen. Denn nur so können sie auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich bleiben”, betont Heimhilcher.



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