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Gesundheitsberuferegister

Petra Felber, Wiener Innungsmeisterin der Kosmetiker, Fußpfleger und Masseure klärt auf, dass in das Gesundheitsberuferegister jene aufgenommen werden, für die bei selbstständiger Tätigkeit keine gesetzliche Standesvertretung eingerichtet ist.

„Mit den Informationen auf www.wkoa-z.at befinden sich die Kunden in sicheren Händen”, so Innungsmeisterin Petra Felber
© Foto Weinwurm/www.fotoweinwurm.at „Mit den Informationen auf www.wkoa-z.at befinden sich die Kunden in sicheren Händen”, so Innungsmeisterin Petra Felber

Seit 1. Juli 2018 müssen sich Diplomierte Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Pflegeassistenten, Diätologen und Vertreter einiger anderer Gesundheitsberufe verpflichtend im Gesundheitsberuferegister registrieren lassen. Das regelt ein eigenes Gesetz, das Gesundheitsberuferegistergesetz (GBRG). Der Eintrag ist Voraussetzung für die Berufsausübung und bis spätestens 30. Juni 2019 vorzunehmen. Petra Felber, Wiener Innungsmeisterin der Kosmetiker, Fußpfleger und Masseure, berichtet, dass Mitglieder anfragen, warum etwa Heilmasseure nicht in das Gesundheitsberuferegister eingetragen werden.

„Selbstverständlich ist der Heilmasseur ein Gesundheitsberuf. In das Gesundheitsberuferegister werden jene aufgenommen, für die bei selbstständiger Tätigkeit keine gesetzliche Standesvertretung eingerichtet ist. Freiberufliche Heilmasseure sind hingegen Wirtschaftskammer-Mitglieder und haben somit eine gesetzliche Standesvertretung.“
Petra Felber

Was mit dem Gesundheitsberuferegister erreicht werden soll  - z.B. Transparenz, Qualitätssicherung und Patientensicherheit -, sei für die Heilmasseure durch das Heilmasseurgesetz und die Eintragung ins Gewerberegister bereits längst verwirklicht, so Felber. Sie bezweifelt, dass eine Eintragung in das Gesundheitsberuferegister aus bloßen Imagegründen für Heilmasseure den bürokratischen Aufwand rechtfertigt. „Die Eintragung müsste alle fünf Jahre erneuert werden, sonst dürfte man den Beruf nicht weiter ausüben. Wer das vergisst, macht sich strafbar.” Und weiter: „Auf dem für unsere Berufsgruppen eingerichteten WKO Firmen A-Z, dem kostenlosen Wirtschaftskammer-Service, finden Kunden den für sie passenden Betrieb.” Jeder Unternehmer kann dort seine Stammdaten selbst um individuelle Informationen erweitern.

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