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Gestaltung „Neuer Markt“ trägt Handschrift der Wirtschaft

Privatwirtschaft treibt Stadterneuerung als Partner der öffentlichen Hand voran – Standortanwalt Biach: „Public-Private-Partnership ist unser Trumpf-Ass und macht’s möglich“

Alexander Biach
© Florian Wieser Standortanwalt Alexander Biach

Das Tiefgaragen-Projekt „Neuer Markt“ geht in die Schlussphase. Im nächsten Jahr folgt die Oberflächengestaltung, die als PPP-Projekt umgesetzt wird. In einem umfassenden Beteiligungsprozess wurden die Anliegen der betroffenen Anrainer – Bewohner wie auch der Wirtschaft – bestmöglich miteinbezogen. Nach der Umgestaltung der Herrengasse und Rotenturmstraße ist der Platz „Neuer Markt“ nun das nächste Innenstadt-Projekt, das unter maßgeblicher Beteiligung von privater Seite – sowohl planerisch wie auch finanziell – fertiggestellt wird. Die Wirtschaftskammer Wien hat während der gesamten Zeit das Projekt im Interesse der ansässigen Betriebe mitbegleitet und entscheidende Verbesserungen durchgesetzt:

  • Dass nicht nur Bewohner, sondern auch ansässige Betriebe in die Planung miteinbezogen werden.
     
  • Eine Straße, um die Durchfahrt für den Wirtschaftsverkehr aufrecht zu erhalten.
     
  • Eine Ladezone zur Versorgung der Hotels am Platz sowie der Unternehmer in der Kärntnerstraße nach 10.30 Uhr (Ende der Zuliefermöglichkeit in der Fußgängerzone) ist vorgesehen.

Die Zukunft der Stadtentwicklung

„Stadtentwicklung macht in Zusammenarbeit von privater Seite und öffentlicher Hand einfach mehr Sinn. Denn gerade die direkten Anrainer und ansässigen Betriebe wissen am besten, was es braucht, um das Grätzel attraktiver zu gestalten. Public-Private-Partnership gehört die Zukunft in der Stadtplanung"
Alexander Biach, Standortanwalt in der Wirtschaftskammer Wien

Im letzten Jahr hat der Wiener Standortanwalt die bereits fertiggestellten Umgestaltungen der Cityprojekte Herrengasse, Rotenturmstraße und Stephansplatz unter die Lupe genommen. Das Fazit war eindeutig: Die Verkehrsberuhigung, Modernisierung und Umgestaltung der Erdgeschosszone im innerstädtischen Bereich bringt mehr Frequenz und mehr Umsatz. „Die meisten Menschen halten sich in einer attraktiven, feschen Umgebung gerne und länger auf. Wir brauchen noch mehr mediterranes Flair in den Wiener Grätzel, Gassen und Einkaufsstraßen. In Kombination mit den historischen Bauwerken macht das Wien zu einem lebens- und besuchenswerteren Ort“, sagt Biach.

Konkrete Projekte und vernünftige Ideen für den öffentlichen Raum

Der Wiener Standortanwalt empfiehlt die touristische Flaute gerade jetzt für umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen zu nützen. „Machen wir aus Wien ein Schmuckkasterl. Jetzt sichern die Investitionen wichtige Jobs, morgen bringen sie Rendite und Wohlstand“, skizziert Biach einen Plan für die kommenden Jahre. Dass es Interesse gibt, daran lässt Biach keinen Zweifel: „Ich bin laufend und in engen Gesprächen mit Wirtschaft und Politik. Es gibt konkrete Projekte und vernünftige Ideen für den öffentlichen Raum, die mit privater Beteiligung zügig realisiert werden könnten. Über dieses Potential für Arbeitsmarkt und Volkswirtschaft würde sich aktuell wohl jeder Standort auf der Welt freuen. Lassen wir uns diese Chance nicht entgehen.“ Der Standortanwalt wird in den kommenden Tagen ein international erprobtes und für Wien adaptiertes Modell zur gemeinsamen Finanzierung des Öffentlichen Raums vorstellen. Dieses Modell soll dann Eingang in die Arbeit der nächsten Jahre finden, Arbeitsplätze sichern und Wien als Wirtschaftsstandort insgesamt stärker machen.





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