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Gerti Schmidt: Freizeit- und Sportbetriebe leisten hochprofessionelle Arbeit

Gerti Schmidt ist so vielseitig und engagiert wie ihre Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe. Verstärkte Medien- und Imagearbeit, der Einsatz für bessere Rahmenbedingungen, Rechtssicherheit, weniger Bürokratie sowie gezielte Weiterbildungsmaßnahmen für die Branchenmitglieder stehen ganz oben auf ihrer Agenda.

Gerti Schmidt
© www.sticklerfotografie.at

Füße still halten und „faule Kompromisse” eingehen sind so gar nicht das Ding von Gerti Schmidt, Obfrau der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe. Denn sie weiß so ziemlich genau, was sie will - und auch was sie nicht will. „Es irritiert mich immer wieder maßlos, wenn ich höre, wir seien eine oberflächliche Bespaßungsfachgruppe. Das ist fernab jeglicher Realität - wenn man sich die professionelle Arbeit unserer Mitglieder anschaut”, betont Schmidt. Diese professionelle Arbeit der Fachgruppe durch gezielte Image- und Medienarbeit in die Öffentlichkeit zu tragen, ist Schmidt „eine absolute Herzensangelegenheit.”

„Ich wehre mich gegen das falsche Image einer Bespaßungsfachgruppe.”
Gerti Schmidt, Fachgruppenobfrau

Die Fachgruppe und ihre vielseitigen Dienstleistungen - vom Eventmanager über den Bootsvermieter bis hin zu Fremdenführern und der aufstrebenden Berufsgruppe der Wedding Planer - zeichne eine „beeindruckende Qualität aus”. „Es gibt 34 unterschiedliche Berufszweige, so unfassbar breit gestreut wie sonst in keiner anderen Fachgruppe, wage ich zu behaupten. Ohne die versierten Berufsgruppensprecher, die die Anliegen ihrer Mitglieder ganz genau kennen, wäre es für mich kaum möglich, meine Arbeit so gut zu machen, wie es mein ganz persönlicher Anspruch ist. Dafür bin ich wirklich dankbar”, betont Schmidt.

Ordentliche Rahmenbedingungen für eine hart arbeitende Branche sind für Schmidt somit unabdingbar. Sei es für die Escape Rooms, für die höchste Sicherheitskriterien gelten oder für die Guides, für die von der Fachgruppe laufend Weiterbildungsmaßnahmen organisiert werden. „Denn diese ausgebildeten Fremdenführer, tragen das Image Wiens in alle Welt.” Man habe darüber hinaus die Zusammenarbeit mit dem Marktamt intensiviert, um illegal arbeitenden Guides das Handwerk legen zu können.

Auch bei den so genannten Mozartverkäufern sei endlich etwas weitergegangen: Eine Regulierung durch Abgabenzahlung wurde beschlossen. „In der letzten Zeit haben wir viel weitergebracht, darauf bin ich sehr stolz”, betont Schmidt. Sei es z.B. die von der Fachgruppe in Auftrag gegebene Studie zum Tanzen in Wien, das „Pickerl” für geprüfte Tanzschulen oder auch die Sportwettenakademie. „Ich mag es nicht, wenn ganze Branchen geradezu verteufelt werden” betont Schmidt. Bei diesem Fachlehrgang gehe es um Qualitätssicherung und Professionalität. „Und dabei steht natürlich Jugend- und Spielerschutz an erster Stelle.” Wichtig sei auch hier Rechtssicherheit. „Unternehmer müssen wissen, an was sie sich konkret orientieren können”.

Fachgruppe stärken

Ein weiteres wichtiges Ziel der Fachgruppenobfrau ist ein österreichweit einheitliches Veranstaltungsgesetz. „Es kann nicht sein, dass sich ein Eventmanager in jedem Bundesland mit anderen Gesetzen konfrontiert sieht. Für eine Vereinheitlichung werde ich mich weiter stark machen.”

Für ihr weiteres Engagement will Schmidt auch in Zukunft verstärkt die Synergien innerhalb der Wirschaftskammer Wien nutzen sowie ihren Mitgliedern die Kammerservices verstärkt vermitteln: „Mein Ziel ist, die Fachgruppe nach innen und nach außen zu stärken.”

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