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Gemeinsam erfolgreicher

Das Projekt „Mentoring für Migranten” unterstützt Zuwanderer beim Eintritt in den Arbeitsmarkt.

Kooperation
© VP Photo Studio/Shutterstock

Erfolgsimpuls und Partnerschaft für die Zukunft - so kann man das Projekt „Mentoring für MigrantInnen” beschreiben. 2008 von der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds und dem AMS initiiert, unterstützt es qualifizierte Zuwanderer dabei, auf dem heimischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Denn der Eintritt ins Berufsleben ist ein zentraler Bestandteil von Integration. Allerdings gibt es gerade dabei viele Hürden, auch für Zuwanderer mit guter Ausbildung. Ihnen fehlen oft essenzielle Kenntnisse über den österreichischen Arbeitsmarkt und Kontakte, die ihnen beim Einstieg ins Berufsleben helfen können.

Erfahrene Mentoren

Als Mentoren fungieren beruflich erfahrene Personen mit hoher Sozialkompetenz, die selbst gut vernetzt sind und ihr Wissen weitergeben möchten. Wie Andra Weiss. Sie war vor einigen Jahren zweimal als Mentorin mit dabei. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es für Migranten ist, im Berufsfeld Fuß zu fassen”, sagt die gebürtige Rumänin und Gründerin von Younited Cultures - ein Social Business, das über speziell designte Produkte Erfolgsgeschichten von Migranten transportiert. Weiss unterstützte ihre beiden Mentees vor allem mit ihrer Erfahrung und ihren Kontakten. „Und ich hatte dabei auch Gelegenheit, mein eigenes Netzwerk auszubauen”, sagt sie. Ihrem letzten Mentee, einem Syrer, half sie bei der Gründung eines eigenen Unternehmens. „Es war sehr bereichernd und hat auch viel Spaß gemacht”, so ihr Fazit.

Andra Weiss
© Daniel Auer Andra Weiss war zweimal Mentorin für Migranten. „Eine Bereicherung”, sagt sie.

Ein Gewinn für beide Seiten

Das Projekt ist auch im Interesse der Wirtschaft: Ihr erschließt sich dadurch wertvolles Mitarbeiterpotenzial. Denn ohne Unterstützung ist es häufig so, dass Zuwanderer in Jobs landen, die nicht ihrem Ausbildungsniveau entsprechen.

Seit 2008 wurden bereits 2500 Mentoringpaare in ganz Österreich gematcht. Mehr als 90 Prozent der Mentees hatten einen akademischen Abschluss. Beim jüngst beendeten, 16. Durchgang in Ostösterreich konnte ein Drittel der 76 Mentees bereits während des Programms am Arbeitsmarkt Fuß fassen. Der Rest arbeitete gemeinsam mit den Mentoren an der erfolgreichen Jobsuche.

Im Herbst beginnt die Bewerbung des nächsten sechsmonatigen Mentoring-Durchgangs. Das Projektteam bietet dabei den Rahmen und fachliche Begleitung an, inhaltlich bleibt es den Partnern überlassen, wie sie ihre Zusammenarbeit gestalten.

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