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Gastronomie-Rauchverbot: Tod der Shisha-Bars ist Realität geworden

Komplettes Rauchverbot für Wiens Gastronomie und Kaffeehäuser bedeutet wirtschaftlichen Tod für Shisha-Bars – Interessenkonflikte zwischen Anrainern und Gastrobesuchern vorprogrammiert

rauchverbot schild
© isaravut /shutterstock

Das Komplettverbot des Rauchens in der Gastronomie hat für den urbanen Raum fatale Auswirkungen.

„Vorweg einmal: Wir akzeptieren das Rauchverbot für die Gastronomie, das steht außer Frage. Allerdings bedauern wir, dass die von uns geforderten Ausnahmeregelungen für die Nachtgastronomie bzw. die Shisha-Bars nicht erhört worden sind. Somit bedeutet das komplette Rauchverbot auch das Ende für mehr als 250 Betriebe und circa 6.000 Angestellte in Wien“ 
Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien.

Gutes Auskommen zwischen Gastronomiebesuchern und Anrainern

"In großer Sorge sind wir bezüglich der Anrainerproblematik. Wichtig wäre, dass Gastronomen nicht mehr für ihre rauchenden Gäste bei Lärmbelästigung vor den Lokalen haften. Es geht um ein gutes Auskommen zwischen Gastronomiebesuchern und Anrainern, leider befürchten wir in Wien hier Interessenskonflikte. Sollte es zu Anzeigen kommen, werden wir unsere Mitgliedsbetriebe unterstützen"
Wolfgang Binder, Obmann der Wiener Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer Wien


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