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Eisinger: „Null Toleranz” für schwarze Branchen-Schafe

Die Wiener Friseurinnung kämpft seit längerem für einen fairen Wettbewerb in ihrer Branche.

Eisinger
© Foto Weinwurm

Denn während sich der Großteil der Betriebe an den gesetzlichen Rahmen hält, gibt es einige, die eigene Regeln aufstellen - indem sie bewusst Gesetze und Vorschriften ignorieren und gleichzeitig die redliche Konkurrenz mit Dumpingpreisen unter Druck setzen.

„Es kann nicht sein, dass diejenigen, die sich an die Feiertags - und Sonntagsregeln halten, nach Kollektivvertrag bezahlen, Fachkräfte ausbilden und Steuern abliefern, die Dummen sind”
Innungsmeister Marcus Eisinger 

Gegen neue Form der Schattenwirtschaft vorgehen

Die Innung startete daher im Frühjahr 2019 in allen 23 Bezirken Gespräche mit Bezirksvorstehern und Kontrollbehörden wie Finanzpolizei, Arbeitsinspektorat, Marktamt, Gewerbebehörde und Grätzelpolizei. Das Ziel: Gemeinsam gegen diese neue Form der organisierten Schattenwirtschaft vorzugehen. Als Folge gab es vermehrt Kontrollen bei Friseurbetrieben, in denen unredliches Arbeiten vermutet wurde. Das Ergebnis: In vier von fünf wurden Verfehlungen festgestellt - von Lohndumping über Verstöße gegen Fremdengesetz, fehlende Arbeitsaufzeichnungen und Finanz- und Sozialbetrug bis zum Missbrauch von sozialen Transferleistungen und zu Verstößen gegen die Sonntagsöffnung.

Für fairen Wettbewerb kämpfen

„Leider brauchen wir Kontrollen um den schwarzen Schafen klar zu machen, dass in unserer Branche kein Platz für Wirtschafts- und Sozialdumping ist”, sagt Eisinger. Diese schadeten der Branche und dem Staat bzw. der Allgemeinheit nachhaltig. Er will weiter für einen fairen Wettbewerb kämpfen und nimmt auch die Konsumenten in die Pflicht: „Wer für einen Haarschnitt nur zehn Euro zahlt, muss wissen, dass er Sozial- und Wirtschaftsdumping unterstützt.”


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