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Frauen profitieren von Arbeitszeitflexibilisierung

Frau in der Wirtschaft Wien fordert umgehende Flexibilisierung der Arbeitszeiten und den Ausbau von Ganztagsschulen. Der Überregulierung muss Einhalt geboten werden.

© FiW

Anlässlich ihrer Jahresauftaktveranstaltung im Palais Niederösterreich präsentierte Frau in der Wirtschaft Wien die Schwerpunkte für 2017. Ganz oben stehen für das Netzwerk der Wiener Unternehmerinnen heuer die Themen Arbeitszeitflexibilisierung, Entbürokratisierung und Bildung „Die Herausforderungen an Wirtschaft und Gesellschaft haben sich verändert. Sie sind mit den heutigen starren Arbeitszeitmodellen nicht mehr zu bewältigen. Unsere Arbeitszeitgesetze sind schlichtweg veraltet“, sagt Margarete Kriz-Zwittkovits, Vorstandsmitglied von Frau in der Wirtschaft Wien. Sie fordert eine umgehende Flexibilisierung. Einerseits ermögliche sie Arbeitnehmerinnen eine bessere und individuellere Zeiteinteilung. „Auf der anderen Seite ist eine flexiblere Gestaltungsmöglichkeit der Arbeitszeiten gerade auch für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmerinnen entscheidend“, sagt Kriz-Zwittkovits.

„Der Ausbau von Ganztagsschulen mit ganzheitlichem System bis zur 9. Schulstufe ist überfällig. Eine reine Nachmittagsbetreuung ist nicht ausreichend.“ Zudem sollten die schulautonomen Tage bundesweit vereinheitlicht werden.“
Margarete Kriz-Zwittkovits Frau in der Wirtschaft Wien

Bisherigen Entbürokratisierungsschritte gehen zu wenig weit

Höhere Flexibilität fordert Frau in der Wirtschaft auch im Bildungssystem ein. Kriz-Zwittkovits: „Der Ausbau von Ganztagsschulen mit ganzheitlichem System bis zur 9. Schulstufe ist überfällig. Eine reine Nachmittagsbetreuung ist nicht ausreichend.“ Zudem sollten die schulautonomen Tage bundesweit vereinheitlicht werden. Die bisherigen Entbürokratisierungsschritte gehen aus Sicht von Frau in der Wirtschaft Wien zu wenig weit. Für jede neu eingeführte Regelung müssen zwei alte Regelungen gestrichen werden. „Der komplette Rechtsbestand muss durchforstet werden, nicht mehr benötigte Regelungen müssen aufgehoben werden und parallel laufende Bestimmungen sollen sinnvoll zusammen geführt werden“, sagt Kriz-Zwittkovits.
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