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Fernbusterminal: Jetzt Profis der Buswirtschaft einbinden

WK Wien – Bussprecher Wilhelm Böhm: „Für die Sicherheit müssen Warteplätze für Lenker mitgedacht werden.“

Autobusse
© suksao - Fotolia

„Dass die Stadt sich zu einem neuen Fernbusterminal bekennt, ist ein sehr erfreulicher erster Schritt“, sagt Wilhelm Böhm, Fachgruppenobmann der Buswirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien.

„Jetzt gilt es weitere Schritte zu setzen. In der Planung müssen die Bedürfnisse von Kunden, Fahrern und Busbetreibern gleichermaßen berücksichtigt werden. Bei der Umsetzung dieses Aushängeschilds für Wien geht es schließlich auch um sicherheits-, und arbeitsrechtliche Aspekte.“
Wilhelm Böhm

Lenkpausen gewährleisten

So braucht es etwa einen geeigneten Rahmen, um die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenkpausen gewährleisten zu können. In erreichbarer Nähe des neuen Terminals müssen darum auch „Warteplätze“ zur Verfügung gestellt werden, damit die Lenker einerseits Zeit für die Einhaltung der gesetzlichen Lenk- und Ruhepausen haben und andererseits  auch einen geeigneten Platz für fahrplanbedingten längeren Stehzeiten  haben. Diese Warteplätze müssen daher in örtlicher Nähe situiert sein, damit durch die Zufahrt weder der Verkehr noch das Lenkzeitenregime belastet wird.

Wien braucht qualitätsvolle Businfrastruktur

Zusätzlich zum neuen Terminal braucht es eine zukunftsorientierte Planung für ganz Wien. Es muss nicht nur für Individualreisende, sondern auch für Gruppenreisende entsprechende Infrastruktur geboten werden“, so Böhm. „Busse mit Pauschalreisenden werden auch weiterhin nicht gesammelt am neuen Fernbusterminal ankommen, sondern auch zu den Touristen-Hotspots in der Stadt fahren. Hier muss die Stadt gemeinsam mit der Wirtschaft ohne Verzögerungen an den Lösungen weiterarbeiten. “

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