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Felber: Zeigen, was unsere Berufsgruppen leisten

Ehrliche Interessenvertretung ist das Credo von Petra Felber, Innungsmeisterin der Wiener Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure. Auch Imagearbeit und Weiterbildung sind ihr sehr wichtig.

Petra Felber
© Foto Weinwurm/www.fotoweinwurm.at

Mit 4000 Unternehmern in mehreren Berufszweigen (siehe Kasten unten) ist die Wiener Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure eine große - und weiter wachsende  - Gruppe. Petra Felber ist seit zwei Jahren Innungsmeisterin. „In dieser Zeit haben wir viel umsetzen können” betont sie. Etwa im Bereich Aus- und Weiterbildung. Die Innung bietet laufend Kurse, Workshops und Vorträge an. „Die Inhalte sind dabei immer auf die jeweilige Berufsgruppe zugeschnitten”, so Felber. Denn Hygienevorschriften für Fußpfleger seien anders als beispielsweise für Tätowierer, „der Berufsgruppe mit dem höchsten Hygieneaufwand.” Jeder Betrieb erhält von der Innung auch eine kostenlose Hygienemappe, „ein Service, der greift, wie die Rückmeldung der kontrollierenden Behörden zeigt”, ist die Innungsmeisterin zufrieden.  

„Pfusch darf nicht einfach hingenommen werden.”
Petra Felber

Auch Öffentlichkeitsarbeit steht auf der Innungsagenda ganz oben. Die Leistungen der einzelnen Berufsgruppen sollen bekannter werden. Neue Imagefotos für jede einzelne Berufsgruppe mit echten Wiener Unternehmern als Models waren der erste Schritt dazu. Sie sind aktuell auf zwei gebrandeten Straßenbahnen in Wien zu sehen. Eine davon ist den Tätowierern und Piercern gewidmet. „Die Branche arbeitet sehr professionell und will das auch zeigen”, sagt Felber. Auch auf Messen wie der Seniorenmesse „Lebenslust” oder sogar am Ball der Wiener Wirtschaft, wo es heuer zum Beispiel auch verschiedene Massagearten zum Kennenlernen für die Gäste gab, stellen die einzelnen Berufszweige laufend ihre Leistungen vor. „Wir wollen zeigen, dass wir wertvolle Präventivarbeit für die Gesundheit leisten”, so Felber.

Verlängerung der Lehrzeiten

Ein gutes Miteinander in der Innung ist ihr ebenso wichtig wie der intensive Kontakt zu den Mitgliedern. Ihr Credo ist: „Ehrliche Interessenvertretung durch Personen, die täglich an Kunden arbeiten und deren Bedürfnisse kennen.” In der Nachwuchsarbeit liegt Felber viel daran, die Berufsbilder zu aktualisieren. Arbeitsweisen und notwendiges Fachwissen seien seit den 1990er Jahren in allen Branchen stark in Breite, aber auch in die Tiefe gegangen. Die Branche macht sich deshalb für eine Verlängerung der Lehrzeiten in der Fußpflege, Kosmetik und Massage stark - von derzeit zwei auf drei Jahre. Die überarbeiteten Lehrbilder gebe es schon.

Jedem Pfusch-Fall nachgehen

Kein Pardon kennt die Innungsmeisterin beim Thema Pfusch. Die Innung ist in intensivem Kontakt mit dem Schutzverband und geht allen Fällen nach, von denen sie erfährt. Oft sei die Beweisführung schwierig, jedoch: „Man darf es nicht einfach hinnehmen, sondern muss dagegen ankämpfen”, sagt Felber. Unlauterer Wettbewerb sei schließlich unfair gegenüber allen Betrieben, die professionell und redlich arbeiten. Und: „Wir haben in der Innung viele Beschwerden über Pfuscher, und die Kunden wissen gar nicht, dass sie bei einem Pfuscher waren. Das schadet dem Image der ganzen Branche.” Die Innung hat ein eigenes Online-Verzeichnis ihrer Mitglieder erstellt (siehe Kasten links). „Bei diesen Betrieben ist man in sicheren Händen”, betont Felber.

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