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European Medicines Agency (EMA)-Umzug: Treffen zwischen WKW-Präsident Ruck und EMA-Chef Rasi

Nach erstem Treffen: Gute Chancen für Wien als neuer Standort der European Medicines Agency 

© EMA

„Es waren notwendige und inhaltlich intensive Gespräche mit EMA-Chef Guido Rasi. Er kennt die großen Stärken von Wien und weiß, dass wir die EMA unbedingt wollen. Wir können der Agentur und ihren Mitarbeitern ein tolles neues zu Hause bieten. Mit einer starken Bewerbung haben wir jetzt gute Chancen, es auf die Shortlist zu schaffen“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien nach seiner Wirtschaftsmission nach London. Besonders positiv strich Rasi hervor, dass Wien schon ein führender europäischer Pharmastandort ist und die EMA bereits heute mit rund 50 österreichischen Unternehmen kooperiert.

"Wien hat jetzt die einmalige Chance, internationales Zentrum dieser Boombranche zu werden. Gelingt es uns, die EMA nach Wien zu holen, heben wir den Standort auf den nächsten Level."
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Zeithorizont zur EMA-Absiedlung

Nach dem demnächst erwarteten offiziellen Austrittsgesuch Großbritanniens wird die EU-Kommission einen Kriterienkatalog für den neuen EMA-Standort veröffentlichen. Wichtige Kriterien werden unter anderem die direkte Erreichbarkeit aller EU-Länder sein, die Relevanz als Pharma- und Forschungsstandort, die Verfügbarkeit eines Bürogebäudes und ausreichend Wohnraum für 900 Familien sein. Weil EMA-Chef Rasi möglichst viele Mitarbeiter an den neuen Standort mitnehmen will, hat er sie auch zum neuen Standort befragt. Wien hat dabei sehr gut abgeschnitten, zählt zu den engsten Favoriten. Die Entscheidung über den neuen Standort trifft der EU-Rat – also die Regierungschefs aller Mitgliedsstaaten. Im Frühjahr 2019 soll die Übersiedlung der EMA abgeschlossen sein.

WK Wien als Treiber

Die WK Wien hat als erster Player im letzten Jahr das Buhlen um die EMA begonnen. Das könnte schlussendlich bei der Entscheidung auch ins Gewicht fallen. Die Wirtschaftskammer Wien hat eine Lobbying-Plattform aus Interessensvertretungen, Pharmaverbänden und Unternehmen formiert, die sich in London und Brüssel stark um die EMA bemüht. Außerdem arbeitet die WK Wien als Teil der EMA-Taskforce bestehend aus Außenministerium, Bundeskanzleramt und Stadt Wien schon intensiv an der Bewerbung. Darüber hinaus richtet die WK Wien einen One-Stop-Shop für mitübersiedelnde Unternehmen im Umfeld der EMA ein. Immerhin 2000 Betriebe, Konsulenten und Dienstleister haben sich in London wegen der EMA angesiedelt. Ein Großteil davon wird an den neuen Standort mitgehen. „Der Pharmabereich zählt zu den Top-Zukunftsbranchen. Wien hat jetzt die einmalige Chance, internationales Zentrum dieser Boombranche zu werden. Gelingt es uns, die EMA nach Wien zu holen, heben wir den Standort auf den nächsten Level“, sagt Walter Ruck.

Presseaussendung

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