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Es gibt viel zu tun im Energiebereich

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Walter Ruck
© Florian Wieser

Die Regierung hat vergangene Woche die Strompreisbremse auf den Weg gebracht. Sie ist in ihrer Kurzfristigkeit nicht nur notwendig, um die Privathaushalte zu entlasten, sondern auch um die Konjunktur zu stützen. Auch auf EU-Ebene nimmt man sich der steigenden Energiekosten endlich an.

Was mir allerdings fehlt, sind gezielte Maßnahmen zur Entlastung der Unternehmen. Betriebe aller Größen leiden massiv unter den Energiepreisen. Viele können diese Kostensteigerungen nicht so einfach an die Kunden weitergeben. Vor allem auf energieintensive Branchen muss der Fokus geschärft werden.
Walter Ruck

Auch längerfristig bedarf es erhöhter Anstrengungen. Wie Energieexperten konstatieren, sind unsere Stromnetze noch nicht auf die Herausforderungen der Energiewende und nachhaltige Stromproduktion ausgelegt, und es wurde zu wenig in ihre Modernisierung investiert. Dadurch steigt auch die Gefahr eines Blackouts. Das stimmt mehr als nachdenklich.

Mehr Tempo gefragt

Die Genehmigungsverfahren müssen dahingehend entrümpelt und zukunftsfähig gemacht werden. Eine Beschleunigung im Infrastrukturbereich sowie eine Verkürzung der Verfahren sind dringend notwendig. Gefühlt unendliche Auseinandersetzungen wegen der Errichtung einer einzelnen Windkraftanlage werden wir uns in Zukunft – wortwörtlich – nicht mehr leisten können. Und das Abschalten von kalorischen Kraftwerken wird noch nicht die Energiewende bringen. Es gibt viel zu tun. Gehen wir es an.



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