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Erste Hilfe: Unternehmer im Einsatz

Je mehr Personen eine fundierte Ausbildung in Erster Hilfe haben, desto sicherer ist unsere Gesellschaft. Betriebliche Ersthelfer leisten dazu einen wichtigen Beitrag - was auch die Wiener Einkaufsstraßen sicherer macht.

Nina Strasser vom Landkind übt am Dummy. Sie absolviert gerade einen Erste Hilfe-Grundkurs im Haus der Wiener Wirtschaft.
© wkw/Bischof Nina Strasser vom Landkind übt am Dummy. Sie absolviert gerade einen Erste Hilfe-Grundkurs im Haus der Wiener Wirtschaft.

Es kann schnell gehen: Ein falscher Schritt reicht manchmal aus und man knickt mit dem Fuß um. Oder plötzlich wird einem schwindelig, alles dreht sich und es wird schwarz - der Kreislauf bricht zusammen.

„Auf den hochfrequentierten Einkaufsstraßen und Märkten unserer Bundeshauptstadt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass einer in Not geratenen Person schnell Erste Hilfe geleistet werden kann”
Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. 

Grund ist einerseits die gesetzliche Regelung, dass in jeder Betriebsstätte (und auf jeder Baustelle) geschulte Ersthelfer anwesend sein müssen. Während der Öffnungszeiten bedeutet das, dass ab zwei Mitarbeitern mindestens ein ausgebildeter Ersthelfer und ab 19 Mitarbeitern mindestens zwei Ersthelfer vor Ort sind. Auch ein Verbandskasten muss griffbereit sein. Andererseits lassen sich viele Kaufleute zusätzlich ausbilden.

Erste Hilfe-Kurse für Betriebe

„Wir bieten unseren Mitgliedern der Sparte Handel regelmäßig kostenlose Erste Hilfe-Kurse an”, so Trefelik. Eine Unternehmerin, die das Angebot bereits in Anspruch genommen hat, ist Nina Strasser, Inhaberin des Bauernladens und Marktcafés Landkind am Schwendermarkt im 15. Bezirk. Immer wieder gebe es Situationen, in denen sie ihr Wissen anwenden könne: „Was Schlimmes ist Gott sei Dank noch nicht passiert, aber auch bei kleineren Verletzungen wie Schnittwunden ist es gut zu wissen, was zu tun ist - ob im eigenen Geschäft oder auf dem Markt.”

Allgemein gilt: Das Einzige, was man im Notfall falsch machen kann, ist nichts zu tun. „Beruhigend zu wissen, dass unsere Wiener Grätzel flächendeckend mit Ersthelfern versorgt sind und schnell Hilfe geleistet werden kann, bis die Rettung da ist,” ergänzt Trefelik abschließend.

 

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