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Erste-Hilfe-Paket für Selbstständige

Die Bundesregierung stellt eine Milliarde Euro bereit, um Selbstständigen zu helfen, ihre Lebenserhaltungskosten zu bestreiten. Abgewickelt wird der Fonds über die Wirtschaftskammerorganisation.

Härtefonds
© Erwin Wodicka/Fotolia

Wer hat Anspruch?

  • Ein-Personen-Unternehmer,
  • Kleinstunternehmer mit maximal neun Mitarbeitern (Vollzeit-Äquivalente, ohne Lehrlinge) und maximal zwei Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme.
  • Erwerbstätige Gesellschafter, die nach gewerblicher (GSVG) oder freier Sozialversicherung (FSVG) pflichtversichert sind,
  • Neue Selbstständige, z.B. Vortragende, Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten,
  • Freie Dienstnehmer (z.B. Trainer),
  • Freie Berufe, z.B. im Gesundheitsbereich (Hebammen, Physiotherapeuten).
  • Eine Wirtschaftskammer-Mitgliedschaft ist nicht Voraussetzung.

Voraussetzungen

  • Unternehmensgründung bis 31. Dezember 2019.
  • Sitz oder Betriebsstätte in Österreich
  • Härtefall: kann laufende Kosten nicht decken, behördliche Schließung oder Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent gegenüber Vergleichsmonat des Vorjahres,
  • Obergrenze: Jahres-Nettoeinkommen bis 33.812 Euro (Steuerbescheid 2017 oder jünger, nach Steuern und Sozialversicherung),
  • Untergrenze: Pflichtversicherung in der Krankenversicherung und Einkünfte von mindestens 5527,92 Euro jährlich.
  • Keine Nebeneinkünfte über der Geringfügigkeitsgrenze (460,66 Euro),
  • keine Mehrfachversicherung in der Kranken- und/oder Pensionsversicherung,
  • keine weiteren Barzahlungen von Gebietskörperschaften aufgrund von Covid-19. Ausnahme: Garantien und Kurzarbeit.
  • Kein anhängiges Insolvenzverfahren, kein Reorganisierungsbedarf.
  • Personen, die derzeit eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung oder der gesetzlichen Pensionsversicherung beziehen, sind nicht anspruchsberechtigt.
  • Die vollständigen Förderrichtlinien gibt es online (siehe Kasten oben).

Höhe des Zuschusses

Phase 1 - Soforthilfe 

  • Die nicht rückzahlbare Soforthilfe beträgt bei einem Nettoeinkommen
  • von unter 6000 Euro jährlich 500 Euro.
  • ab 6000 Euro jährlich 1000 Euro.
  • Antragsteller, die über keinen Steuerbescheid verfügen, erhalten pauschal 500 Euro.
  • Anträge können seit 27. März und bis Jahresende gestellt werden. Es sind für alle Anspruchsberechtigten ausreichend finanzielle Mittel reserviert.

Phase 2

Die genauen Kriterien werden von der Regierung derzeit ausgearbeitet. Der Zuschuss wird sich nach der Einkommenseinbuße richten und maximal 2000 Euro pro Monat auf höchstens drei Monate betragen. Für diese Phase 2, die nach Ostern startet, sollen die Zugangsvoraussetzungen gelockert werden: Die Regierung hat angekündigt, dass Einkommensober- und Untergrenze fallen und auch Jungunternehmer, die erst heuer gegründet haben, miteinbezogen werden. Der Nachweis der tatsächlichen Selbstständigkeit soll über die Sozialversicherungs-Anmeldung und die letzten drei verfügbaren Steuerbescheide erfolgen (Stand Mittwoch, 1. April, 12 Uhr).

Der Weg zum Geld: Einreichen ausschließlich online:

Vorbereiten

  • Kontodaten (IBAN),
  • elektronische Ausweiskopie,
  • persönliche Steuernummer (z.B. auf dem jüngsten Steuerbescheid),
  • Kennziffer des Unternehmensregisters (KUR) oder GLN (Globale Lokationsnummer). Beides ist im persönlichen Unternehmensserviceportal usp.gv.at. zu finden. Die GLN finden Wirtschaftskammermitglieder auch bei ihrem eigenen Eintrag im Firmen A-Z der Wirtschaftskammer (firmen.wko.at).
  • Freie Dienstnehmer müssen weder KUR noch GLN angeben. 

Einreichen 

  1. Formular online vollständig ausfüllen und abschicken
  2. Es folgt ein Bestätigungs-Mail mit einem Link. Auf diesen klicken und die elektronische Ausweiskopie hochladen.
  3. Nach Prüfung des Antrags erhält der Antragsteller eine Benachrichtigung per Mail.
  4. Bei Erfüllen der Förderrichtlinien wird das Geld überwiesen.

 


 

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