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Ernst Polster-Kattus: Eine prickelnde neue Lösung

Die von der WK Wien lange geforderte Streichung der Schaumweinsteuer stärkt österreichische Sekterzeuger und Winzer. Sie hatten bislang gegenüber unbesteuerter Konkurrenz aus Italien das Nachsehen.

Ernst Polsterer-Kattus- Sprecher Sektindustrie
© Anna Stöcher/Kattus

Die von der Wirtschaftskammer Wien seit Jahren geforderte Abschaffung der Schaumweinsteuer, auch „Sektsteuer” genannt, ist nun endlich Realität geworden. „Die Branche begrüßt die Abschaffung der Schaumweinsteuer. Sie bringt Wettbewerbsgerechtigkeit für österreichische Produkte, hilft der angeschlagenen Gastronomie, entlastet die Umwelt und schafft Arbeitsplätze”, erklärt Ernst Polster-Kattus, Sprecher der Sektindustrie in der WK Wien.

„Die Abschaffung der Steuer ist eine Win-win-Situation für Erzeuger, Gastronomen und Konsumenten.”
Ernst Polsterer-Kattus- Sprecher Sektindustrie

Die Entlastung bei der Steuer in der Höhe von 25 Millionen Euro kommt vor allem heimischen Produzenten zugute. Die Einführung der Bagatellsteuer führte ab 2014 zu einem Einbruch des österreichischen Sektmarktes und schwächte heimische Erzeuger gegenüber den zumeist aus Italien stammenden Konkurrenzprodukten wie Prosecco und Frizzante, die der Steuer nicht unterlagen. Die jetzige Abschaffung bringe nur Gewinner hervor, betont Polsterer-Kattus: „Die Gastronomen profitieren ebenso wie die Konsumenten. Letztlich können sich vor allem landwirtschaftliche Produzenten durch die neue Steuergerechtigkeit höhere Absatzmengen erwarten.”

Abschaffung ist auch Hilfe für Gastronomie

Dem Wunsch der Konsumenten nach regionalen und lokalen Produkten zu fairen Preisen sei damit Rechnung getragen. „Wir sind erleichtert, dass auch unseren Partnern in der Gastronomie durch diese Maßnahme der Regierung am Weg in eine ,neue Normalität’ geholfen wird”, so Polsterer-Kattus, der sich durch die Abschaffung der Steuer auch positive Effekte auf die Umwelt erhofft. „Ein höherer Konsum lokaler Produkte führt zu kürzeren Transportwegen und reduziert die CO2-Belastung. Regionale Wertschöpfung wird gestärkt, wodurch positive Effekte auf den Arbeitsmarkt zu erwarten sind.” Die Schaumweinsteuer wurde 2005 abgeschafft. Als sie 2014 wieder eingeführt wurde, sorgte das für große Katerstimmung in der Branche. Seitdem sei nicht nur der Absatz der Schauweine um 25 Prozent gesunken, auch Arbeitsplätze gingen verloren. „Jetzt ist die Schaumweinsteuer Geschichte, das war aber auch höchste Zeit”, freut sich Polsterer-Kattus.

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