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Erfolgreiche Meisterin in einer Männerdomäne

Nur 17 der mehr als 600 Wiener Mechatronikerbetriebe werden von Frauen geführt. Eine davon ist Susanne Bentlage, Inhaberin der ELVG Bentlage in Penzing

Firmenchefin Susanne Bentlage mit ihrem Ehemann Karlheinz (r.) und Sohn Lino Gerhard (l., derzeit Lehrling im 2. Lehrjahr) sowie WK Wien-Präsident Walter Ruck Florian Wieser
© Florian Wieser Firmenchefin Susanne Bentlage mit ihrem Ehemann Karlheinz (r.) und Sohn Lino Gerhard (l., derzeit Lehrling im 2. Lehrjahr) sowie WK Wien-Präsident Walter Ruck Florian Wieser

Das 1976 von ihren Eltern gegründete Unternehmen ist auf die Herstellung und den Vertrieb von Garagen- und Brandrauchentlüftungen sowie Notbeleuchtungen spezialisiert. Die Schaltschränke dafür werden selbst hergestellt. Rund 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz erzielte der Betrieb, den sie mit ihrem Mann Karlheinz führt, damit zuletzt. Unter den 19 Mitarbeitern ist auch Sohn Lino Gerhard. Er wird derzeit im zweiten Lehrjahr zum Mechatroniker für Automatisierungstechnik ausgebildet. Susanne Bentlage ist selbst Meisterin für Elektronik und Elektromaschinenbau. Auch sie hat die Lehre im elterlichen Betrieb absolviert, war auf Montage und im Service-Einsatz.

Ein bisschen besser sein

„Als Chef muss man wissen, worum es geht”, ist ihr Standpunkt. Ihre Eltern hätten nie infrage gestellt, ob sie das könne, erzählte sie im Gespräch mit Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck, der das Unternehmen Anfang der Woche besuchte - anlässlich des Welt-Frauentags am 8. März. Es sei auch nie ein Thema gewesen, dass sie als Frau in die Mechatronik-Branche einsteige. Erst in den letzten Jahren werde sie häufiger darauf angesprochen. Als Frau in einer Männerdomäne müsse man schon „ein bisschen besser sein”, räumt Bentlage ein. Auch körperlich sei der Beruf fordernd. Als Grund, warum es so wenige Frauen in der Mechatronik-Branche gibt, vermutet sie auch geringeres Technikinteresse von Frauen. Auf sie habe das aber nie zugetroffen. „Mich hat Technik immer interessiert und jeder hat mir diesen Beruf zugetraut.”

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