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Erfolgreich in den Export: Die Starthilfe für Mutige

Die Internationalisierungsoffensive „go-international” fördert österreichische Unternehmen bei der Umsetzung internationaler Aktivitäten - finanziell und mit dem nötigen Know-how - von den ersten Schritten bis zur erfolgreichen Geschäftsabwicklung.

Außenwirtschaft
© wkw

Die Exportwirtschaft ist das Rückgrat der österreichischen Volkswirtschaft – immerhin jeder zweite Arbeitsplatz in Österreich hängt am Export. Im Jahr 2018 verbuchte Österreich einen Exportwert von insgesamt 150 Milliarden Euro und steht weltweit bei den Pro-Kopf-Exporten an siebter Stelle: Und damit das auch in Zukunft so bleibt, gibt es die Initiative „go-international”. Denn: Wer exportieren will, wird noch vor der Umsetzung mit verschiedensten Herausforderungen konfrontiert: Schon die Suche nach zuverlässigen Informationsquellen über Markt und Mitbewerber kann sich als aufwändig herausstellen und bei Sondierung und bei Marktforschung entstehen bereits Kosten, denen noch keine Umsätze gegenüberstehen. Hinzu kommen Behördenwege, rechtliche Voraussetzungen, Treffen mit Agenturen, die den angestrebten Markt kennen, Übersetzungskosten und vieles mehr.

Genau hier setzt die Internationalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) an: Mit umfangreichen Unterstützungsangeboten - etwa Veranstaltungen im In- und Ausland, Österreich-Ständen bei internationalen Messen, Wirtschaftsmissionen oder speziellen Branchenschwerpunkten - werden Wiener Unternehmen begleitet, die erstmals in den Export gehen oder neue Märkte erobern wollen. Vor Ort bieten daneben die AußenwirtschaftsCenter mit rund 660 Experten in weltweit 100 Stützpunkten mit Länderinformationen, Branchenwissen und Partnernetzwerken Hilfe beim Markteintritt. Als finanzielle Entlastung gibt es drei Direktförderungen mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu anfallenden Markteintrittskosten: den Internationalisierungsscheck, den Projektscheck und den Digitalisierungsscheck

In der letzten Förderperiode wurden insgesamt 842 Anträge eingereicht, 822 Anträge wurden davon bewilligt. In Summe konnten knapp 3,5 Millionen Euro aus den go-international Fördertöpfen direkt an Wiener Unternehmen ausbezahlt werden.

Tipps für die Einreichung

  • Mögliche Zielmärkte mit Hilfe der AußenwirtschaftsCenter identifizieren und konkrete Schritte zum Markteintritt planen.
  • Unbedingt noch vor Start der geplanten Aktivitäten im Zielmarkt die Fördermöglichkeiten prüfen.
  • Beratungsangebote der WK Wien in Anspruch nehmen
  • Goldene Förderregel: Förderungsanträge müssen jedenfalls vor Projektbeginn bei der Förderungsstelle eingereicht werden.
  • Förderbare Kosten können nur ab Einreichung des Antrags berücksichtigt werden.
  • Während der Laufzeit: Bei Fragen zu förderbaren Kosten mit der WK Wien in Kontakt bleiben.

Digitale Erfolgsgeschichte in den VAE

Die Nous Wissensmanagement GmbH entwickelt Besucherinformations- und Kommunikationssysteme für Museen, die bei vielen renommierten Kulturinstitutionen rund um die Welt zum Einsatz kommt. go-international hat das Wiener Unternehmen, das bereits mit dem Multimedia-Staatspreis ausgezeichnet wurde, ermutigt, im arabischen Raum Fuß zu fassen und 2015 eine Niederlassung in Dubai zu gründen.

Durch die go-international Förderung konnte das damit einhergehende finanzielle Risiko abgefedert werden und Dank der Zusammenarbeit mit dem zuständigen Außenwirtschafts-Center vor Ort, wurde der Eintritt in einen unbekannten Markt erleichtert.

Durch Export zum dreifachen Umsatz

Die erdbeerwoche, das erste auf Menstruation spezialisierte Social Business, bringt nachhaltige Monatshygiene in den Mainstream. go-international gab dem 2011 gegründeten Unternehmen einen wesentlichen „Boost“, um im Ausland Fuß zu fassen und insbesondere die Marketingaktivitäten in Deutschland und der Schweiz auszuweiten. Dank der go-international-Förderung hat sich der Umsatz der erdbeerwoche in Deutschland rasch verdreifacht. Wesentlich für den Erfolg war auch der Kontakt mit den AußenwirtschaftsCentern, die das Unternehmen mit Infos zum Markt, sowie durch Kontakte für potenzielle Kooperationspartnerschaften und Beratung über rechtliche Voraussetzungen unterstützten.

Direktförderungen

Die drei Fördermöglichkeiten auf einen Blick

Internationalisierungsscheck

  • 50 Prozent Zuschuss zu Ihren Markteintrittskosten.
  • WER? Aktive Mitglieder der Wirtschaftskammern oder der Kammern der ZiviltechnikerInnen sowie Bildungsinstitutionen
  • WAS? Externe Kosten für Marketing, Digitalisierung, Beratung, Reisen, Veranstaltungen (z.B.: Messen)
  • WIEVIEL? Maximaler Auszahlungsbetrag: 5000 Euro für Europa (nur KMU) bzw. 10.000 Euro für Fernmärkte (KMU und GU) (zusätzlicher Bonus möglich)
  • ZEITRAUM? Der Leistungszeitraum beginnt mit dem Datum der Antragstellung und endet spätestens am 31.3.2021
  • VORAUSSETZUNGEN? Substanzielle Wertschöpfung in Österreich und Kriterium „new-to-market”

Projektscheck

  • 50 Prozent Zuschuss zu Ihren Anbahnungskosten für das internationale Projektgeschäft WER? Aktive Mitglieder der Wirtschaftskammern und Kammern der ZiviltechnikerInnen WAS? Externe Kosten für Beratung, Schulung, Reisen und Veranstaltungen.MÖGLICHKEITEN+ WIEVIEL?
  • KMU als Einzelantragsteller für IFI-/EU-Projekte (max. 5000 Euro)
  • KMU & GU als Projektkooperation für Incoming Missions (max. 15.000 Euro)
  • KMU & GU als Projektkooperation für Incoming Missions (max. 5000 Euro)
  • ZEITRAUM? Der Leistungszeitraum beginnt mit dem Datum der Antragstellung und endet spätestens am 31.3.2021
  • VORAUSSETZUNGEN? Substanzielle Wertschöpfung in Österreich

Digitalisierungsscheck

  • 50 Prozent Zuschuss zu Ihrem digitalen Auslandsauftritt.
  • WER? Klein- und Mittelunternehmen, die aktive Mitglieder der Wirtschaftskammern, der Kammern der ZiviltechnikerInnen oder Bildungsinstitutionen sind.
  • WAS? Externe Kosten für ziellandbezogenes Online-Marketing
  • WIEVIEL? Maximaler Auszahlungsbetrag: 5000 Euro
  • ZEITRAUM? Der Leistungszeitraum beginnt mit dem Datum der Antragstellung und endet neun Monate nach Antragstellung beziehungsweise spätestens am 31. März 2021 (früheres Datum ist ausschlaggebend).
  • VORAUSSETZUNGEN? Substanzielle Wertschöpfung in Österreich

 


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