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Entscheidung gegen dritte Piste ist harter Schlag für den Tourismus

Wirtschaftskammer Wien Tourismus Obmann Markus Grießler: „Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die dritte Piste am Flughafen Wien unabdingbar.“

© wkw

Die gestrige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, den Antrag zur Errichtung der dritten Start-und Landepiste am Vienna International Airport abzuweisen, stellt für Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien, eine Gefährdung für die Zukunft des Tourismusstandorts Wien dar. „Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die dritte Piste unabdingbar“, sagt Grießler. „Perspektivisch gesehen ist die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts fatal. Bereits jetzt verzeichnet Wien 15 Millionen Nächtigungen pro Jahr. Laut den Zielen der von Stadt Wien und Wien Tourismus  definierten  Tourismusstrategie 2020 sollen die Nächtigungszahlen in den nächsten drei Jahren auf 18  Millionen anwachsen. „Dafür ist auch ein Ausbau der touristischen Infrastruktur nötig. Man mussjetzt die richtigen Entscheidungen treffen, um später gerüstet zu sein.“

Vertrauen in Maßnahmen des Flughafens

Einmal mehr unterstreicht Grießler sein vollstes Vertrauen in den Flughafen Wien. Der Airport habe geeignete Pläne zur Reduktion der Treibhausgasemissionen vorgelegt - beispielsweise die Installation von Solar-bzw. Photovoltaik-Anlagen und die Umstellung der Wagenflotte auf Elektro-Autos. Grießler: „Die  Argumente des BVwG sind zu respektieren, aber in diesem Fall nicht nachvollziehbar. “Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der  Wirtschaftskammer Wien stehe weiterhin voll hinter den Zukunftsplänen des Flughafens und sichere ihre Unterstützung zu. „Immerhin geht es um den Status als Tourismus-und Kongressstadt, die Bedeutung das Standortes Wien und Österreich und die damit verbundenen Arbeitsplätze“, sagt Grießler.

 

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