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Entlastung für Wiener Lehrbetriebe in Gastronomie und Tourismus

Ein neues Ausbildungsverbund-Modell ermöglicht die vorübergehende, kostenfreie Übernahme der Lehrlinge durch eine überbetriebliche Einrichtung. Die Möglichkeit gibt es vorerst für Ausbildungsbetriebe in der Hotellerie und Gastronomie.

Viele Wiener Hotels und Gastrobetriebe haben aktuell Probleme, ihre Lehrlinge auszubilden
© Lukas Ilgner, Odo Dvorak/WKO Inhouse Viele Wiener Hotels und Gastrobetriebe haben aktuell Probleme, ihre Lehrlinge auszubilden

Für viele Wiener Unternehmen, die Lehrlinge beschäftigen, ist deren Ausbildung zur Zeit schwierig, ist doch der Arbeitsalltag derzeit durch die Folgen der Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Besonders gilt das für die Hotellerie, viele Häuser sind überhaupt geschlossen. Um die Unternehmen in dieser Situation zu entlasten und den Jugendlichen die Fortführung ihrer Ausbildung zu sichern, haben Wirtschaftskammer Wien, Arbeiterkammer Wien, Arbeitsmarktservice AMS und Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungs Fonds (waff) ein eigenes Modell für Ausbildungsverbünde entwickelt: Lehrlinge werden eine Zeit lang von einer überbetriebliche Ausbildungseinrichtung übernommen und dort weiter ausgebildet - ohne Kosten für die Lehrbetriebe.

Modell startet in Hotellerie und Gastronomie

Das Modell startet für folgende Lehrberufe: Koch, Restaurantfachmann, Gastronomiefachmann, Hotel- und Gastgewerbeasistent, Hotelkaufmann. Lehrlinge in diesen Berufen werden bei Vorliegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten des Lehrbetriebs vorübergehend von der Ausbildungseinrichtung Weidinger & Partner übernommen. Die Kosten trägt der waff, er refundiert auch dem Lehrbetrieb das anteilige Lehrlingseinkommen für die Zeit im Verbund. Das Lehrverhältnis zwischen Lehrbetrieb und Lehrling bleibt aufrecht und wird nach Ende der Ausbildung im Verbund weitergeführt. Die kostenlose Verbundausbildung kann pro Lehrling für maximal 16 Wochen vereinbart werden, eine Verlängerung um höchstens acht Wochen ist möglich.

Der Weg zur Teilnahme

  1. Interessenbekundung bis zum 30. Oktober an Weidinger & Partner schicken.
  2. Abschluss einer Verbundvereinbarung mit den betroffenen Lehrlingen (Download beider Formulare auf den WK-Seiten, siehe Info-Box).
  3. Verbundvereinbarung übermitteln an Weidinger & Partner.
  4. Förderzusage durch den waff - kommt von Weidinger & Partner.
  5. Abschluss der Ausbildungs- und Fördervereinbarung mit dem Verbundpartner. In dieser werden alle Details wie Beginn und Dauer der Verbundausbildung geregelt.

Insgesamt können bis zu 150 Lehrlinge übernommen werden, es gilt das Prinzip „first come - first served”. Um ins Verbundmodell einsteigen zu können, muss im Ausbildungsbetrieb (mindestens) eine der folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Temporäre Betriebsschließung aufgrund behördlicher Anordnung oder aus wirtschaftlichen Gründen, oder
  • vom AMS genehmigte Kurzarbeit von Beschäftigten (nicht jedoch der Lehrlinge), wenn diese dadurch für die Lehrlingsausbildung ausfallen, oder
  • vom AMS genehmigte Kurzarbeit des Lehrlings, oder
  • schwerwiegender Umsatz- oder Auftragsrückgang, der die Lehrlingsausbildung in Mitleidenschaft zieht.

Achtung!
Es empfiehlt sich eine persönliche Beratung durch die WK Wien-Lehrlingsstelle und/oder den Ausbildungsträger.


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