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Energy Globe 2018: Die Wiener Regionalsieger stehen fest

Am 17.05.2018 fand in Wien die Verleihung des Energy Globe Awards an die Wiener Landessieger statt.

Die Preisträger mit ihren Urkunden
© pictures born Josef Schrott (WK Wien) mit den Preisträgern Vasiliki-Maria Archodoulaki (TU-Wien), Maximilian Lackner (Lackner Ventures), Thomas Neubauer (Xylem) und Ahmad Manschadi (Boku-Wien) (v.l.)

Der ENERGY GLOBE Award wurde 1999 vom österreichischen Energie-Pionier Wolfgang Neumann gegründet und ist heute der weltweit renommierteste Umweltpreis. Der Energy Globe Award zeichnet jährlich herausragende, nachhaltige Projekte mit Fokus auf Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien aus. Ziel der Auszeichnung ist es, die in den eingereichten Projekten erarbeiteten Lösungen für unsere Umweltprobleme einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und im Bewusstsein aller zu verankern.

 

Die Gewinner im Wettbewerb um den Energy Globe Wien 2018 heißen:

  • Platz 1: Lackner Ventures & Consulting GmbH (Projekt: PHB-Produktion aus CO2 mittels Sonnenlicht und Cyanobakterien)
  • Platz 2: Technische Universität Wien – Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, Lehrstuhl Nichtmetallische Werkstoffe (Projekt: Upcycling von Polypropylenabfällen)
  • Platz 3: Xylem - Science and Technology Management GmbH (Projekt: FARM/IT – Smart farming software)

 

Zu den Projekten:

Platz 1:

Biokunststoffe haben in den letzten Jahren einen steilen Aufschwung erlebt. Ein besonders hohes Potential wird dem Biokunststoff PHB

(Polyhydroxybuttersäure) zugeschrieben, da er einen großen Teil der Anwendungen von PP (Polypropylen) ersetzen kann. Heute wird PHB aus Zucker hergestellt, was teilweise in Konkurrenz zur Essens- und Futtermittelproduktion steht. Im gegenständlichen Projekt zwischen TU Wien und Lackner Ventures & Consulting GmbH wird ein nachhaltiger und kostengünstiger Produktionsprozess für PHB aus CO2 und Sonnenlicht mithilfe von Cyanobakterien entwickelt.

 


Platz 2:

Polypropylen (PP), eine gängiges Verpackungsmaterial, wird meist für den Einmalgebrauch produziert und aufgrund seines

einfachen molekularen Aufbaus dann der thermischen Verwertung zugeführt. Demnach werden nicht nur wertvolle

Ressourcen verschwendet, sondern auch ein enormes Potential an wiederverwertbarem Rohstoff nicht einmal annähernd

genutzt. Im Rahmen des Projekts wird durch die Modifikation der molekularen Struktur des PPs der Verlust der mechanischen Eigenschaften nicht nur kompensiert, sondern das Eigenschaftsspektrum des PPs sogar noch erweitert.

 


Platz 3:

Das webbasierte Software-Tool „FARM/IT“ ermöglicht Entscheidungsträgern in Städten und Gemeinden einen umfassenden interaktiven Überblick über die Entscheidungsparameter im Betrieb landwirtschaftlicher Flächen in ökologischen und ökonomischen Kategorien.


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