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Energiekosten: Weitere Schritte sind notwendig

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Walter Ruck
© Ian Ehm

Viele Unternehmen stehen wegen der Inflation und der dafür ursächlichen Energiekostensteigerungen mit dem Rücken zur Wand. Es ist unbedingt notwendig, vor allem energieintensive Betriebe zu entlasten. Das war schon seit geraumer Zeit klar. Deshalb haben wir uns als Interessenvertretung der Wirtschaft intensiv dafür eingesetzt. Vor allem Unternehmen, deren Energiekosten drei Prozent der Produktionskosten übersteigen, brauchen Unterstützung.

Klar ist aber auch, dass wir erneuerbare Energieträger forcieren und in allen Bereichen die Energieeffizienz steigern müssen.
Walter Ruck

Die Regierung hat – endlich – Eckpunkte des Energiekostenzuschusses für Unternehmen präsentiert. Ein wichtiger und längst fälliger Schritt. Dieser kann allerdings nur ein erster sein. Weitere werden folgen müssen. Nicht nur in Österreich, sondern auch auf EU-Ebene.

Strompreis entkoppeln

Derzeit bestimmt das teuerste Kraftwerk den Preis für Strom an den Märkten. In der aktuellen Situation meist ein Gaskraftwerk, was den Strompreis befeuert. Eine Entkoppelung der Strom- von den Gaspreisen ist daher dringend notwendig. Wie auch eine – zeitlich befristete - Deckelung des Strompreises, zumindest in Mitteleuropa.

Von russischen Lieferungen emanzipieren

Gleichzeitig müssen wir uns von russischen Lieferungen emanzipieren. Dazu sind Abkommen mit anderen Energielieferanten und für neue Durchleitungsrouten unumgänglich. Stichwort: Gas aus Südeuropa. Klar ist aber auch, dass wir erneuerbare Energieträger forcieren und in allen Bereichen die Energieeffizienz steigern müssen. Viele Unternehmen arbeiten bereits intensiv daran.



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