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Endspurt für den Osterhasen

Bis zu 78 Millionen Euro Umsatz: Handelsobfrau Gumprecht appelliert an Wiener die Chance zu nutzen und noch bei den spezialisierten Händlern für Ostern einzukaufen

Ostern
© Sabine Watl

Süßigkeiten, Eier und Spielsachen stehen ganz oben auf den Einkaufslisten: Zu den Osterfeiertagen wird in Wien fleißig geschenkt. Die neuesten Zahlen der KMU Forschung Austria zeigen, dass die Wiener planen, heuer rund 50 Euro für Ostergeschenke auszugeben. Gibt es Kinder oder Enkelkinder in der Familie, sind es sogar 70 Euro. „Dieses Jahr ist Corona-bedingt die Einkaufszeit verkürzt. Daher appelliere ich an alle, ihre Einkäufe noch bis Mittwoch zu erledigen. Natürlich immer unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften“, so Margarete Gumprecht, Handelsobfrau der Wirtschaftskammer Wien.

„Ostern ist nach Weihnachten der zweitwichtigste Anlass für die Händler. Also kaufen Sie bei den Händlern ums Eck oder in den Einkaufsstraßen, denn wer in spezialisierten Geschäften kauft, erhält auf lange Sicht auch die belebten Grätzel.“
Margarete Gumprecht

Click & Collect unbedingt zulassen

Wichtig sei auch, dass von Seiten des Gesundheitsministeriums die Möglichkeit von Click & Collect bzw. Call & Collect noch erlaubt wird. „Besonders für Spielwarengeschäfte oder Blumenhändler wäre die Abholung vor Ostern die Chance, ihre Kunden nicht ganz zu verlieren“, so Gumprecht.

Insgesamt hatte der Wiener Handel mit rund 78 Mio. Euro Umsatz durch das Osterfest gerechnet. „Auch Blumen und Bücher gehören zu den Top 5 der liebsten Geschenke. Sie bringen den Frühling in die eigenen vier Wände und machen Mut für die kommenden Tage und Wochen“, sagt die Handelsobfrau. Übrigens: Warmes Gelb, helles Grün und frisches Blau liegen bei den Frühlingsblumen heuer im Trend. Auf große Feiern muss dieses Jahr verzichtet werden, aber dem Schmücken des Eigenheims steht nichts im Weg: Ostersträuche mit Palmkätzchen und bemalten Ostereiern planen 44 Prozent der Befragten. 39 Prozent haben Spaß beim Eierpecken, dem gemeinsamen Färben von Ostereiern (33 Prozent) und natürlich der Ostereier-Suche (32 Prozent).

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