th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Elektronischer Austausch von Sozialversicherungsdaten sorgt für fairere Wettbewerbsbedingungen

Gewerbe- und Handwerksobfrau Smodics-Neumann begrüßt Österreichs Vorreiterrolle bei der Digitalisierung und fordert im Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping weitere Maßnahmen

Touchscreen, Mann, Frau, Arbeit, Zukunft, Technik, Computer, Hightech, digital,
© (C) Florian Küttler / Westend61 / picturedesk.com

„Die vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (SV) heute präsentierten Erfolge beim digitalen Austausch von Sozialversicherungsdaten zwischen EU-Ländern bedeuten für österreichische Unternehmen einen wesentlichen Fortschritt. "Damit kommen wir einem fairen Wettbewerb ein gutes Stück näher", begrüßt Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Wiener Sparte Gewerbe und Handwerk und Abgeordnete zum Nationalrat, die digitale Vorreiterrolle Österreichs. "Mit dem elektronischen Datenaustausch kann bei  Entsendungen von Arbeitskräften aus EU-Ländern nach Österreich wesentlich effizienter und schneller geprüft werden, ob sich ausländische Unternehmen durch Lohn- und Sozialdumping illegale Wettbewerbsvorteile verschaffen. Für unsere Mitglieder ist es daher wichtig, dass diese langjährige Forderung von uns erfolgreich umgesetzt wird."

Entsendungen von Arbeitskräften aus anderen EU-Ländern

Entsendungen von Arbeitskräften aus anderen EU-Ländern nach Österreich haben heimische Wirtschaft und Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren sehr unter Druck gebracht. Wegen der Nähe zu Osteuropa haben Wiener Unternehmen insbesondere im Bau- und Baunebengewerbe gegen die osteuropäische Konkurrenz wegen des niedrigeren Abgabenniveaus oft das Nachsehen. Österreichische Betriebe verlieren durch Entsendungen nach Österreich jedes Jahr Umsätze von fast 4,5 Milliarden Euro, dem Staat entgehen Einnahmen von rund 1,5 Milliarden Euro.

"Als nächsten Schritt", so Smodics-Neumann, "braucht es weitere Verbesserungen bei der Kooperation zwischen den Behörden verschiedener EU-Länder und vor allem eine leichtere Vollziehbarkeit österreichischer Strafen in anderen Ländern der EU."

Das könnte Sie auch interessieren

  • Wirtschaftsnachrichten
Brot

Ankerbrot bleibt in Wien – Erfolg für den Standort

Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck: Zusammenarbeit von Wirtschaftsagentur, Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien zahlt sich für Unternehmen aus mehr

  • Wirtschaftsnachrichten
Linke Wienzeile

Radweg-Baustelle am Naschmarkt sorgt für Verkehrschaos

Radweg in derzeit geplanter Form geht auf Kosten der Bevölkerung und der Betriebe mehr