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Elektronische Parkpickerl lösen die Park- und Servicekarten ab

Die Stadt Wien stellt das Parkpickerlsystem um: Statt der Parkkarte für Anrainer und Betriebe gibt es nur mehr elektronische Parkkleber. Das bringt Vor- und Nachteile. Hier einige Tipps für Unternehmen.

© Stadt Wien

Aktuell gibt es in Wien beides: Die alten Parkkarten und die neuen elektronischen Parkkleber. Das System wird sukzessive umgestellt. Das heißt, die alten Parkkarten bleiben so lange gültig, bis sie entsprechend ihrer Geltungsdauer ausgelaufen sind. Wer ein neues Parkpickerl beantragt oder seine Parkkarte verlängern will, erhält indessen den neuen elektronischen Parkkleber. Dieses elektronische Parkpickerl besteht aus einem Parkkleber mit integriertem Chip.

Gültigkeitsbereich selbst notieren

Die neuen Plaketten sind selbstklebend und müssen gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe angebracht werden. Sie ermöglichen eine einfache Kontrolle, auch dann, wenn zum Beispiel die Windschutzscheibe verschmutzt ist. Auf dem Chip selbst sind keine Daten sichtbar hinterlegt. Die Kontrolleure ermitteln mit ihren Lesegeräten lediglich die Identifikationsnummer des Chips und erhalten über einen zentralen Server Informationen über Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Geltungsbereich (Bezirk) und Gültigkeitsdauer. Auf dem neuen Parkpickerl ist also nicht mehr ersichtlich, wie lange und in welchen Bezirken die Parkgenehmigung gültig ist.

Kleinen Aufkleber anbringen

Für Betriebe kann das problematisch sein, wenn verschiedene Fahrer mit Fahrzeugen mit unterschiedlichen Gültigkeitsbereichen fahren. Wir empfehlen daher, auf der Rückseite oder unter der Plakette im Innenraum des Fahrzeugs einen kleinen Aufkleber anzubringen, auf dem die genehmigten Bezirke und das Ablaufdatum der Gültigkeit notiert sind. Somit ist man als Fahrzeuglenker immer darüber informiert, wo und wie lange die Parkerlaubnis gültig ist. Bei Fahrzeugen von Kunden ist die Situation ähnlich, da kein gültiger Bezirk erkennbar ist. Hier empfiehlt es sich, die Kunden bereits bei der Übernahme des Fahrzeugs auf eine mögliche Parkplakette und den gültigen Bezirk anzusprechen und sich dies nach Möglichkeit bestätigen zu lassen.


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