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Einkaufen in Wiener Shops startet vorsichtig

Viel Umsatz bringen die ersten Einkaufstage nicht, aber es ist ein Anfang. In mehreren Bezirken ergreifen Kaufleute die Initiative.

einkaufen
© SpeedKingz,shutterstock

„Mit dem Shutdown gingen plötzlich die Lichter in den Wiener Grätzeln aus”, so Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. „Umso erfreulicher ist es, dass viele Wiener Unternehmer voller Tatkraft und Einfallsreichtum in die Krisenbewältigung gestartet sind, um besagtes Licht wieder in die Grätzel zurückzubringen”, so der Handelsobmann weiter. Innerhalb kurzer Zeit wurden gemeinschaftliche Initiativen geschaffen wie Lieferservices, Online-Plattformen oder Notfallservices. Sie werden auch nach der Aufhebung der Maßnahmen bedeutsam sein, denn „die schrittweise Öffnung der Geschäfte bringt nur zwischen zehn und 30 Prozent des üblichen Umsatzes”, sagt Trefelik. Auf jeden Fall ist die Bereitschaft der Bevölkerung, regional zu kaufen, hoch wie nie. Das gibt Anlass zu leiser Hoffnung.

„Das positive Feedback der Wiener Bevölkerung zu den zahlreichen Grätzelinitiativen zeigt, wie gelebte Solidarität und ein Miteinander ausschauen”
Rainer Trefelik
  • 1., Innere Stadt-Initiative ergriffen
    Die Webseite der Kaufleute der Wollzeile war eine der ersten, die über Nahversorger und Online-Shops informierte. Jetzt findet man dort auch alle Geschäfte, die bereits wieder offen haben. Von einem Ansturm konnte nicht die Rede sein. Magda Hassan, Obfrau der IG Kaufleute Wollzeile, meint: „Ich glaube, dass die Verunsicherung in der Bevölkerung sehr groß ist. Aber es ist uns wichtig, ein Lebenszeichen zu setzen.” Dieter Steup, Bezirksobmann für die Innere Stadt, hat sich umgehört: „Mehr und mehr Geschäfte sperren auf. Vergangenen Samstag war die Frequenz noch am besten. Ein richtiges Einkaufserlebnis wird es aber erst, wenn die Gastronomie wieder aufsperrt.”
  • 16., Ottakring -.Schaufenster dekoriert
    „Die Währingerstraße war nach der Wiedereröffnung wieder gut besucht - vor allem zwischen der Bezirksvorstehung und dem Gertrudplatz”, berichtet WK Wien-Bezirksobmann Walter Seemann: „Am meisten waren die Kunden an Haushalts-, Papier- und Kinderspielwaren interessiert. Modeboutiquen und Händler am Kutschkermarkt, die ebenfalls geöffnet sind, würden sich allerdings über mehr Kundschaft sehr freuen.” 48 Betriebe des Einkaufsstraßenvereines Währingerstraße sind online zu finden. Als besonderes Highlight haben die Geschäfte ihre Auslagen neu dekoriert, sodass ein Schaufensterbummel auch außerhalb der Geschäftszeiten Freude macht.
  • 19., Döbling - Neustart geglückt
    „Sowohl in der Obkirchergasse als auch in der Döblinger Hauptstraße und in Nussdorf war die Kauffrequenz schon ab dem ersten Tag der Wiedereröffnung überraschend gut”, so WK Wien-Bezirksobfrau Margarete Kriz-Zwittkovits. Sie ist zuversichtlich. Denn gerade die kleinen, eigentümergeführten Geschäfte profitieren jetzt mit ihrer guten Kundenbindung. „Vor allem die Blumengeschäfte sind sehr gut besucht. Es freut mich sehr, dass die Döblinger die Grätzelinitiativen bisher so gut angenommen haben und die Nahversorgung nutzen. Die Betriebe haben umgehend reagiert. Gemeinsam wird uns der schrittweise Neustart gelingen”, so die Bezirksobfrau. Infos unter

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