th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Einigung auf Urlaub: Erholung und betriebliche Interessen beachten

Einseitig geht beim Urlaub gar nichts - zumindest was die Urlaubs-planung am Arbeitsplatz betrifft. Da müssen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigen.

© wkw

Urlaube müssen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart werden. Dabei sind sowohl die betrieblichen Interessen als auch die Erholungsmöglichkeiten des Arbeitnemers zu berücksichtigen. Für Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gibt es Sonderregelungen.

Auch Betriebsurlaub muss vereinbart werden

Der Arbeitgeber kann keinen Urlaub anordnen, und der Arbeitnehmer darf nur mit Zustimmung des Arbeitgebers in Urlaub gehen. Auch in Zeiträumen, in denen der Betrieb geschlossen ist, kann der Arbeitnehmer nicht einseitig auf Urlaub geschickt werden, sondern es muss darüber eine Vereinbarung geben. Betriebsurlaube müssen daher bereits im Vorhinein im Arbeitsvertrag, am besten schriftlich, vereinbart werden. Der Betriebsurlaub darf aber nicht den gesamten Jahresurlaub ausmachen. Die Urlaubsvereinbarung kann schriftlich,
mündlich, aber auch schlüssig zustande kommen. Aus Beweisgründen sollte jedoch jede Urlaubsvereinbarung unbedingt schriftlichabgeschlossen werden. Der Arbeitgeber ist jedenfalls gesetzlich verpflichtet, Aufzeicnungen über die konsumierten Urlaubstage zu führen.

Krankenstandstage gelten gesetzeskonformer Verständigung nicht als Urlaubstage

Arbeitsverhinderungen wie Krankenstand oder Pflegefreistellung schließen eine Urlaubsvereinbarung im Vorhinein aus. Wenn also zum Beispiel ein Arbeitnehmer eine von der Gebietskrankenkasse bewilligte Kur, also Krankenstand, in Anspruch nimmt, kann für diese Zeit keine Urlaubsvereinbarung getrofen werden. Erkrankt der Arbeitnehmer während des Urlaubs für mehr als drei Kalendertge, gelten die während des Urlaubs liegenden Krankenstandstage nicht als Urlaubstage. Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitnehmer den Arbeitgeber unverzüglich nach dreitätiger Krankheitsdauer verständigt und nach Wiederantritt der Arbeit eine gesetzeskonforme Krankenstandsbestätigung vorlegt.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Servicenews
Newsportal Zielgenau in die nächste Ladezone

Zielgenau in die nächste Ladezone

In Wien gibt es rund 2600 Ladezonen. Dort können Unternehmen bei Liefer- und Ladetätgkeiten mit ihren Fahrzeugen halten. Die Ladezonen-App der Wirtschaftkammer zeigt, wo die nächste Ladezon ist. mehr

  • Servicenews
Newsportal Vorsorgen, damit sich Strafen nicht auch noch vervielfachen

Vorsorgen, damit sich Strafen nicht auch noch vervielfachen

Weil in einem Gastronomiebetrieb die Arbeitsaufzeichnungen fehlten, wurden den drei Geschäftsführern insgesamt 69 Strafdelikte vorgeworfen. Dank Beratung durch Experten der Wirtschaftskammer Wien konnte überhöhte Strafausmaß abgewendet werden. mehr

  • Servicenews
Newsportal Der richtige Weg zur elektronischen Archivierung von Rechnungen

Der richtige Weg zur elektronischen Archivierung von Rechnungen

Die elektronische Archivierung von Rechnungen bringt Vorteile, wie Platz- und Kosteneinsparungen mit sich.  Werden allerdings elektronisch abgespeicherte Eingangsrechnungen falsch archiviert, kann der Vorsteuerabzug aberkannt werden. mehr