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Eine Strategie für die Zeit danach

Die Zukunft im Fokus behalten: Um sein Unternehmen mittel- und langfristig zu sichern, ist es notwendig, jetzt die Rahmenbedingungen für eine Strategie nach der Corona-Krise zu schaffen.

Um eine positive Zukunftsentwicklung nach Covid-19 sicherzustellen, bedarf es einer gut durchdachten Strategie. Jetzt ist die Zeit, diese auszuarbeiten.
© EtiAmmos/Shutterstock Um eine positive Zukunftsentwicklung nach Covid-19 sicherzustellen, bedarf es einer gut durchdachten Strategie. Jetzt ist die Zeit, diese auszuarbeiten.

Nach dem wochenlangen Shutdown der österreichischen Wirtschaft und den allmählichen Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen stellt sich für viele Unternehmen nun die Frage, wie es nach der Krise weitergehen soll. Denn bisher haben die Unternehmen versucht, ihren Betrieb durch die Corona-Krise zu bringen und sich über Wasser zu halten. Nun müssen sie die Weichen für die Zeit nach der Krise neu stellen, um die Existenz ihres Unternehmens mittel- und langfristig zu sichern. Hier sind die wichtigsten Tipps, wie eine Strategieentwicklung für die Zeit nach der Krise gelingen kann.

  1. Jetzt ist die Zeit, etwas zu tun
    „Das Wichtigste in der Krise war es vorerst, die Liquidität und somit das Überleben der einzelnen Unternehmen zu sichern”, schildert Claudia Strohmaier, Berufsgruppensprecherin der Wiener Unternehmensberater, die als ersten wichtigen Schritt in der Strategieplanung für die Zeit nach Corona das umgehende Handeln der einzelnen Unternehmen sieht: „Jetzt ist die Zeit, um etwas zu tun, Entscheidungen zu treffen und nicht nur abzuwarten und wieder in alte Muster aus der Zeit vor der Krise zurückzufallen”, betont Strohmaier.
  2. Ist-Zustand ermitteln
    Bevor erste Entscheidungen getroffen und Strategiemaßahmen gesetzt werden können, gilt es, den Ist-Zustand des eigenen Unternehmens zu ermitteln. „Wie geht es meinem Unternehmen jetzt? Welche Ressourcen habe ich? Was habe ich für Möglichkeiten und Kompetenzen? Wie sieht mein derzeitiges Umfeld aus?”, zählt Strohmaier die wichtigsten Fragen auf, die vor der Strategieplanung im Fokus stehen sollten.
  3. Veränderungen ausloten
    „Hat man den Ist-Zustand des Unternehmens ermittelt, muss man herausfinden, welche Veränderungen sich durch die Corona-Krise ergeben haben und welche Wechselwirkung das auf mein Unternehmen hat”, erklärt Strohmaier und nennt als Beispiel Handelsbarrieren.
  4. Wie kann ich reagieren?
    Um mit diesen Veränderungen umgehen zu können, sieht die Expertin als nächsten Schritt die Auslotung der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten: „Überlegt werden sollte zunächst, was diese Veränderungen für das Unternehmen bedeuten und wie man darauf reagieren oder diese neuen Bedingungen vielleicht auch zu seinem Vorteil nutzen kann”, sagt Strohmaier. Dafür sollte man aber klären, „ob die nötige Manpower und die nötige Kreativität im Unternehmen vorhanden sind, um überhaupt auf diese Veränderungen reagieren zu können”, so Strohmaier.
  5. Externe Beratung nutzen.
    Zur Erarbeitung neuer Strategien für die Zeit nach der Corona-Krise empfiehlt es sich, neutrale, unabhängige Begleiter heranzuziehen. Diese können beispielsweise auch als Moderatoren bei Strategieworkshops fungieren und bei heiklen Diskussionen mit fachlicher Expertise eine zielführende Richtung vorgeben. „Dies gilt sowohl bei Fragen zur Unternehmensführung als auch bei technischen Angelegenheiten”, erklärt Strohmaier, die besonders hervorstreicht, digitale Errungenschaften, die während der Krise umgesetzt wurden, nicht wieder von der Agenda zu streichen, sondern gemeinsam mit externen IT-Experten zu erweitern.
  6. Ziele festlegen
    Als nächstes sollten, so die Expertin, die erarbeiteten Ziele des jeweiligen Unternehmens festgelegt und Maßnahmen zur Umsetzung dieser fixiert werden. „Jetzt heißt es, Entscheidungen zu treffen und zu sagen, „das mache ich jetzt und diese Vorkehrungen treffe ich’”, bringt es Strohmaier auf den Punkt. Im Hinterkopf sollte man dabei aber auch immer die Liquidität des Unternehmens behalten: „Man sollte immer den nötigen Weitblick bewahren, um auch die mittel- und langfristige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen.”
  7. Maßnahmen umsetzen
    Als letzte Maßnahme nennt Strohmaier die Umsetzung der erarbeiteten Ziele. „Hat man alles gut durchdacht, die einzelnen Schritte geplant und festgelegt, geht es am Ende an die Umsetzung”, so Strohmaier optimistisch und betont: „Wichtig in der Zeit nach der Krise ist es vor allem, nicht wieder in alte Muster zurückzukehren und dem Alltagstrott zu verfallen, sondern die Krise sozusagen als Chance zu nutzen, um Neues zu schaffen, neue Möglichkeiten zu erarbeiten, Ideen umzusetzen und so eine positive Zukunftsentwicklung
    sicherzustellen.”

 

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