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Ein besseres Wien

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Landkarte mit Pin auf Wien
© wkw

Wien hat das Potenzial, zu den besten Wirtschaftsstandorten der Welt zu gehören. Wir haben vieles, das dafür notwendig ist. Etwa eine gute geografische Lage - im Herzen Europas mit kurzen Wegen zu wichtigen Absatzmärkten und Lieferanten. Oder eine gute Verkehrsanbindung. Auch das hohe Niveau unserer Fachkräfteausbildung, Rechtssicherheit und politische Stabilität sind sehr wichtige Faktoren auf unserer Haben-Seite. Und dennoch platzieren internationale Berater den Standort Wien im europäischen Mittelfeld. Wie kommt das?

Auch bei der Unternehmerfreundlichkeit müssen wir zur Weltspitze gehören

Die Antwort liegt in der politischen Prioritätensetzung. Denn hierzulande ist man geneigt, die eigenen Stärken hochzuhalten und anzupreisen, während man den Schwächen zu wenig Beachtung schenkt. Ja, wir haben zahlreiche Hochschulen, die wichtige Know-how-Träger sind - aber ihr Wissen zu wenig in die Wirtschaft tragen. Ja, wir haben innovative Unternehmen, die die Chancen der digitalen Revolution nutzen wollen - aber zu wenig Glasfasernetze, die man dafür auch bräuchte. Ja, wir haben einen international hervorragend vernetzten Flughafen - aber wir schaffen es seit 20 Jahren nicht, eine dritte Piste zu bauen, obwohl die Verkehrsprognosen sagen, dass wir sie bald brauchen werden. Und ja, wir haben eine Stadt mit hoher Lebensqualität - aber auch bei der Unternehmerfreundlichkeit müssen wir zur Weltspitze gehören.

Einmal mehr bewahrheitet sich daher: Das Gute ist der Feind des Besseren. Und ein besseres Wien erreichen wir nur dann, wenn wir nicht nur auf das Gute schauen.

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