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EPU: Die neue Zeit bietet viel Platz für Solo-Stars

Die Zahl der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) steigt seit Jahren stark an. Eine Studie gibt nun neue Einblicke in die Welt der EPU, was sie leisten, wie viel sie verdienen und was sie brauchen.

© wkw

Vor 30 Jahren waren die meisten Unternehmen in Österreich Arbeitgeberbetriebe. Ein-Personen-Unternehmen (EPU) gab es vergleichsweise wenige. Heute ist das anders: Mittlerweile sind 60 Prozent aller aktiven Unternehmen in Österreich EPU, also Betriebe ohne angestellte Mitarbeiter. Eine neue Studie der KMU Forschung Austria zeigt nun, warum es heute viel mehr EPU gibt als früher und wie es ihnen geht: 

  • Viele sammeln jahrelang Arbeits- und Branchenerfahrung als Angestellte. Das Durchschnittsalter der UnternehmerInnen ist deutlich höher als früher- und sie haben mehr Erfahrungsjahre.

  • Manche bleiben einige Zeit lang angestellt und bauen ihr EPU nebenberuflich auf. Jedes fünfte EPU -betreibt das Unternehmen ganz bewusst dauerhaft nebenberuflich, weil sie damit persönlichen Interessen nachgehen oder ein Zusatzeinkommen erwirtschaften wollen. Diese Art der EPU-Führung ist bei Frauen deutlich häufiger als bei Männern.

  • Viele, die ihr EPU hauptberuflich betreiben, wollen wachsen und Mitarbeiter einstellen, wenn es die Auftragslage erlaubt. Andere haben diesen Schritt schon hinter sich und sind nun wieder ein EPU.

  • Im Jahr 2015 hatten Ein-Personen- Unternehmer im Schnitt ein Jahresnettoeinkommen von knapp 27.000 Euro - einschließlich etwaiger Einkünfte, die aus einem Angestelltenverhältnis oder einer Pension kamen. Nur zwei Prozent hatten ein negatives Einkommen. Neun Prozent aller EPU-Umsätze kamen aus Exporten.

  • Rund 38 Prozent der EPU sind seit mehr als zehn Jahren selbstständig, ein weiteres Drittel zwischen vier und neun Jahren. 27 Prozent sind in den letzten drei Jahren auf den Markt gekommen.

  • Mehr als zwei Drittel der EPU arbeiten von zuhause aus, die meisten in einem abgetrennten Arbeitszimmer. Mehr als ein Viertel hat einen eigenen Unternehmensstandort. 42 Prozent haben auch Arbeiten bei ihren Kunden zu erledigen.

  • Auf der Zufriedenheitsskala geben sie sich im Schnitt 6,3 von zehn möglichen Punkten.

  • Um Auslastungsspitzen zu meistern, erhöhen 70 Prozent in erster Linie ihre eigene Arbeitszeit. Ein Teil greift auch auf freie Mitarbeiter oder Geschäftspartner zurück.

  • Der Großteil ist mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden. Für fünf Prozent ist das Thema Unternehmensschließung relevant.


Wiener EPU: Gesichter und Geschichten

Altrichter
© Christian Skalnik

Ewald Altrichter , 56, Vermögensberater seit März 2016. Er berät vom private Hausbauer bis zum wohlhabenden Gewerbetreibende in allen Geldangelegenheiten und ist EPU, weil er gerne sein eigener Chef ist. Mitarbeiter möchte er derzei keine. Wunsch an die Politik: Bessere sozial Absicherung und Bürokratieabbau.

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Dzubakova
© Martina Dzubakova

Martina Dzubakova, 34, ist seit 2008
als Personenbetreuerin selbstständig und hilft betreuungsbedürftigen Menschen.
Sie organisiert sich ihre Arbeit, ihre Zeit und ihr Leben gerne so, wie sie es will. In ihrer Branche arbeiten praktisch alle als EPU. Von der Politik wünscht sie sich mehr
Förderungen für Pflegebedürftige.

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Lawitschka
© Isabella Abel

Sylvia Lawitschka, 53, macht Permanent Make-up und Gesichtsbehandlungen. Sie ist seit 2006 selbstständig und EPU weil sie für ihre Kreativität und Weiterentwicklun Unabhängigkeit braucht. Für Mitarbeiter will sie zurzeit keine Verantwortung übernehmen. Im Geschäftslebe wünscht sie sich weniger Bürokratie.

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Steiner
© Katharina Steiner

Katharina Steiner, 29, hat 2016 Kath
Art Photography gegründet. Sie ist spezialisier auf die Gestaltung authentischer Unternehmensauftritte durch Fotografie und Grafikdesign und arbeitet für EPU und KMU. Sie kann sich vorstellen, freie Mitarbeite zu beschäftigen, und wünscht sich mehr Unterstützung für Jungunternehmer.

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Schützenauer
© Sascha Schützenauer

Sascha Schützenauer, 41, betreibt
am Floridsdorfer Spitz den Imbissladen s’Amterl. Von Montag bis Freitag machter zwischen 8 und 22 Uhr jeden Handgriff selbst, weil die „übersichtliche Größe meines
Lokals es zulässt”. Sich vergrößern
möchte er, wenn die Aussichten passen. Von der Politik will er praxisnahe Gesetze.

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Tatrai
© Monika Tatrai

Monika Tatrai, 46, ist Chefin der FilzOase (Kunsthandwerk). Sie bietet Filz-Workshops, Material zum Selbermachen und selbst entworfene Unikate. Ihre Kunden
sind Frauen zwischen sechs und 70 Jahren die kreativ sein möchten. Sie ist seit 2007 EPU, weil sie ihre Ideen am besten mit den eigenen Händen umsetzen kann.

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