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EPU sind in der Krise nicht allein

Seit 11 Jahren betreut das EPU Center der Wirtschaftskammer Wien Ein-Personen-Unternehmen. Von Info und Beratung bis zur Abwicklung des Härtefallfonds steht ihnen die WK Wien zur Seite.

Kasia Greco
© Greco

„Die wirtschaftlichen Folgewirkungen der Corona-Krise betreffen insbesondere die Ein-Personen-Unternehmen. Deshalb setzen wir im EPU Center der Wirtschaftskammer  Wien einen Corona-Schwerpunkt für diese Unternehmergruppe. Rund 100 Mitarbeiter stehen für Beratungs- und Serviceleistungen zur Verfügung”, sagt Kasia Greco, Vizepräsidentin und EPU-Sprecherin der WK Wien. Die Mitarbeiter beraten über die Hotline, wickeln den Härtefall-Fonds ab und organisieren Webseminare, Beratungen und vermitteln bei allen Fragen zu den Experten der WK Wien. Die Meeting-Räume stehen - wenn auch eingeschränkt - weiterhin für EPU zur Verfügung.

„Seit Beginn der Pandemie haben wir mehr als 35.000 Beratungsgespräche per Telefon und E-Mail mit Wiener EPU geführt. Wir bieten eine kostenlose Webseminar-Reihe, die bis Jahresende einmal pro Woche über die Chancen der Digitalisierung informiert. Vor allen Dingen stehen wir in aktivem Austausch mit allen Interessenvertretern und Sozialpartnern, um die Anliegen und Forderungen der Ein-Personen-Unternehmen umzusetzen”
Kasia Greco

Hilfsmaßnahmen für EPU

  • Härtefall-Fonds: Als Erste-Hilfe-Maßnahme für die persönliche Lebenshaltung von EPU und KMU wurde er mit zwei Milliarden Euro dotiert.
  • Corona-Hilfs-Fonds: Mit einem Volumen von 15 Milliarden Euro besteht er aus Garantien für Kredite und Fixkostenzuschüssen bei Umsatzeinbrüchen von mehr als 40 Prozent sowie Teilersatz für saisonale bzw. verderbliche Ware.
  • Kreditgarantien und Haftungen sowie Stundungen von Steuern und Abgaben: Für Überbrückungskredite gibt es Staatsgarantien in Höhe von 80 Prozent. Sie kann beim Finanzamt bzw. den Sozialversicherungsträgern beantragt werden.


 

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