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Dritter Markt der Wiener Börse wird 2019 für heimische KMU geöffnet

 Die WK Wien-Forderung nach einer Öffnung des Dritten Markts der Wiener Börse für heimische Klein- und Mittelbetriebe (KMU) wird demnächst umgesetzt.

WK Wien-Präsident Walter Ruck und der CEO der Wiener Börse, Christoph Boschan, setzten sich für Öffnung des Dritten Markts ein.
© wkw/Michael Vorauer WK Wien-Präsident Walter Ruck und der CEO der Wiener Börse, Christoph Boschan, setzten sich für Öffnung des Dritten Markts ein.

Die Wirtschaftskammer Wien hat sich seit längerem für eine Änderung des Aktiengesetzes eingesetzt, damit auch heimische Klein- und Mittelbetriebe (KMU) am Dritten Markt der Wiener Börse notieren können. Bisher hat die Verpflichtung, dort nur Namens- und keine Inhaberaktien begeben zu können und das gleichzeitige Fehlen von Regelungen zur Führung eines Aktionärsbuchs für Namensaktien, dies de facto verhindert. Nun wird die von der WK Wien geforderte Öffnung des Dritten Marktes für heimische KMU umgesetzt. Sie können künftig auch Inhaberaktien am Dritten Markt begeben. Ein entsprechender Gesetzesentwurf des Finanzministeriums war bereits in Begutachtung und soll demnächst beschlossen werden. In Kraft treten soll das neue Gesetz Anfang 2019.

„Damit können sich künftig auch heimische KMU oder junge Betriebe mit starkem Wachstum über einen Börsengang im Dritten Markt Kapital holen.“
Walter Ruck 

Der Zugang zum Dritten Markt sei für KMU, die einen ersten Schritt an die Wiener Börse machen möchten, sehr wichtig, betont Ruck. Denn in diesem Segment gelten einfachere Zulassungs- und geringere Publizitätsvorschriften, wodurch eine Emission von Aktien oder Anleihen im Dritten Markt weniger aufwändig und damit auch kostengünstiger abzuwickeln ist.

Zwei neue Marktsegmente für den Mittelstand geplant

Das bestätigt auch Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, der sich gemeinsam mit Ruck bereits im Vorjahr für die Öffnung des Dritten Markts ausgesprochen hatte. Die Börse sei jedenfalls startklar. „Wenn die gesetzliche Grundlage wie angekündigt bis Jahresende steht, startet die Wiener Börse Anfang 2019 mit neuen maßgeschneiderten Marktsegmenten”, kündigt Boschan an. „Mit ‚direct market’ und ‚direct market plus’ schaffen wir einen einfachen, kostengünstigen Börseneinstieg für Jungunternehmen und den österreichischen Mittelstand. Haben die Unternehmen weitere Wachstumsambitionen, können sie sich zu einem späteren Zeitpunkt in gesetzlich geregelte Märkte - den prime market und standard market - fortentwickeln und den Kapitalmarkt noch intensiver als Finanzierungsquelle nutzen.”Für ein Listing im „direct market” muss ein Unternehmen nach Angaben der Wiener Börse eine Aktiengesellschaft (AG) sein und genug Streubesitz herstellen, damit ein Aktien-Handel stattfinden kann. Beim „direct market plus” kommen weitere Voraussetzungen dazu, unter anderem ein veröffentlichter Jahresabschluss, ein Halbjahresbericht, die Veröffentlichung eines Unternehmenskalenders im Internet und eine Begleitung des Unternehmens durch einen Capital Market Coach.




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