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Dringend Maßnahmen gegen illegalen Welpenhandel notwendig!

WKO Berufsgruppe Zoofachhandel fordert härtere Strafen und stärkere Kontrollen gegen florierenden Schwarzmarkt mit Heimtieren zum Wohl der Tiere und Konsumenten.

Hund
© Helena Lopes/Pexels

„Der illegale Welpenhandel ist auf einem Allzeithoch. Wenn schon auf Österreichs wichtigster Einkaufsstraße am helllichten Tag Welpen angeboten werden und die NÖ Tierärztekammer öffentlich vor dem Kauf warnen muss, sieht man eindeutig eine Entwicklung in die falsche Richtung,“ beschreibt Kurt Essmann, Vorsitzender der Berufsgruppe Zoofachhandel in der Wirtschaftskammer Wien, die aktuelle Situation.

„Die Situation kommt für uns wenig überraschend, denn wenn der legale Handel mit Tieren kriminalisiert wird, fördert das automatisch den Schwarzmarkt. Wir setzen uns seit Jahren für Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Umgang mit Jungtieren ein. Es gibt im zertifizierten Zoofachhandel keine dokumentierten Missstände, dennoch werden die gesetzlichen Daumenschrauben immer nur beim Zoofachhandel angesetzt.“
Kurt Essmann

Weitreichendes Maßnahmenpaket von Politik gefordert

Die Entstehung von Gesetzen im Heimtierbereich ist von populistischen Maßnahmen geprägt, vernünftige Lösungen zum Wohl der Tiere und Konsumenten sind dabei selten zu erkennen. Tatsächliche Maßnahmen gegen den illegalen Handel mit Tieren bleiben meist auf der Strecke, da der Vollzug solcher Gesetze ein politisches Commitment benötigen würde. Man muss schnellstmöglich ein umfangreiches Maßnahmenpaket gegen illegalen Tierhandel umsetzen. Dazu gehören strengere Strafen für die Verkäufer, einheitliche Bestimmungen für alle, die mit Heimtieren handeln und eine Meldepflicht für Jungtiere,“ fordert Essmann. „Nur wenn diese Schritte erfüllt werden, kann Tierleid verhindert werden und die notwendigen Kontrollen für staatliche Stellen sind möglich.“

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