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Direktorentag der Sparte Industrie: Wiens Pädagogen auf der Schulbank

Speeddating einmal anders: Beim Direktorentag der Sparte Industrie lernten 70 Pädagogen sieben Wiener Ausbildungsbetriebe kennen - und vielleicht sogar lieben.  

Damit sich Bildungseinrichtungen und Ausbildungsbetriebe noch weiter annähern, eröffneten Nathalie Prybila und Ralf Artner (WK Wien), mit Bildungsdirektor Heinrich Himmer und Gerhard Fida (Wiener Netze), den dritten Direktorentag der Sparte Industrie
© Florian Wieser Damit sich Bildungseinrichtungen und Ausbildungsbetriebe noch weiter annähern, eröffneten Nathalie Prybila und Ralf Artner (WK Wien), mit Bildungsdirektor Heinrich Himmer und Gerhard Fida (Wiener Netze), den dritten Direktorentag der Sparte Industrie

Auf einem Tisch stehen Flaschen mit Sirup darin, auf einem anderen liegt ein Laib Brot. Auf dem dritten sieht man eine hypermoderne, fast schon futuristische Handprothese. Was das miteinander zu tun hat? Alle Produkte werden von Wiener Industriebetrieben hergestellt, die jedes Jahr auf Lehrlingssuche gehen - so eben auch Ankerbrot, Mautner Markhof oder Otto Bock Healthcare.

„Unsere Lehrlinge sind nicht billige Arbeitskräfte, sondern unsere zukünftigen Fachkräfte.”
Jutta Grünberger, Mautner Markhof
Jutta Grünberger und Stephan Bidlo von Mautner Markhof.
© Florian Wieser Jutta Grünberger und Stephan Bidlo von Mautner Markhof.

Damit diese Suche erfolgreich ist, organisierte die Sparte Industrie heuer bereits zum dritten Mal  den Direktorentag, bei dem sich Wiener Pädagogen bei den Ausbildern direkt informieren können, wie sich Schüler optimal vorbereiten können und welche Fähigkeiten besonders gefragt sind. „Ich freue mich sehr über die Veranstaltung”, sagt Bildungsdirektor Heinrich Himmer bei der Eröffnung. „Die Industrie müsste das nicht machen, trägt aber dadurch sehr viel zum Verständnis bei.” 

Echtes Interesse gefragt

Gleich danach geht es zum Speeddating zu den Unternehmen.  „Für uns sind Lehrlinge nicht billige Arbeitskräfte, sondern unser zukünftiges Fachpersonal”, erklärt Jutta Grünberger, HR-Verantwortliche von Mautner Markhof. Begleitet wurde sie von Stephan Bidlo, der im Unternehmen als Lehrling begonnen hat und nun den Sprung zum Produktionleiter geschafft hat. „Ich habe in meinem ganzen Leben nicht mehr so viel Glück gehabt, wie das Glück, diesen Lehrberuf ergriffen zu haben”, so Bidlo. „Der Beruf ist sehr vielfältig. Und schon während der Lehre lernt man alle Bereiche kennen - von Erzeugung, Abfüllung bis hin zum Büro.” Doch wie kommt man zu diesem Traumjob? „Ganz wichtig ist, dass die Jugendlichen beim Bewerbungsgespräch wirkliches Interesse am Job zeigen und nicht nur da sind, weil sie von der Mama hingeschickt wurden”, so Grünberger. Besteht man das Gespräch, muss man einen Test machen. Inhalt: Allgemeinwissen, Deutsch, Grundrechenarten und logisches Denken. 

70 Direktoren und Lehrer nahmen beim Speeddating teil.
© Florian Wieser 70 Direktoren und Lehrer nahmen beim Speeddating teil.

Einen Tisch weiter steht besagte futuristische Prothesenhand. Das dazugehörige Unternehmen Otto Bock sucht aktuell zwei Mechatroniklehrlinge. „Wir haben so viele Bewerber, dass wir uns die Noten ansehen”, sagt Bernhard Vymyslicky, Leiter der Ausbildungswerkstätte.  „Mathematik ist wichtig. Wenn wir eine Note für Geometrisches Zeichnen im Zeugnis finden, freuen wir uns, aber das ist leider nicht mehr üblich.” 

Mit Lego zum Traumjob

Hat man mit Bewerbungsunterlagen und dem Zeugnis überzeugt, muss man einen Praxistest überstehen und einen Legotechnik-Bausatz zusammenbauen. „Hier schauen wir  darauf, wie die Bewerber die Aufgabe angehen.

Am Ende des Speeddatings gab’s noch Goodie-Bags mit Kipferln und Säften für die Direktoren, denn - das weiß auch die Industrie -  Liebe geht  durch den Magen



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