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Digitale Transformation als Chance für KMU, sich abzuheben

Die weltgrößte IT-Messe CeBIT präsentierte digitale Trends und Innovation sowie deren Bedeutung für Unternehmen. Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe UBIT Wien war vor Ort.

© Weinwurm

200.000 Besucher, rund 3.000 Aussteller – darunter auch einiger österreichische Unternehmen – mehr als 200 Speaker und über 2.000 Stunden an Vorträgen und Konferenzen: Vom 20. bis 23. März verwandelte sich Hannover im Rahmen der CeBIT erneut zum Hotspot digitaler Trends und Innovationen. Die weltweit größte Messe für Informationstechnik richtet sich dabei vor allem an Unternehmen und Fachleute und behandelte alle Themen rund um die digitale Transformation. Auch die Wiener Fachgruppe UBIT war mit einigen Mitgliedern vor Ort. „Die Messe ist ein absolutes Highlight im Bereich der IT. Als Interessensvertretung der Wiener IT-Dienstleistungsunternehmen ist es für uns wichtig, unsere Mitglieder bei der Anreise und auch vor Ort zu unterstützen, damit auch kleinere Unternehmen sich international präsentieren können“, so Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe.

„Wien ist bereits ein Hotspot der Digitalisierung. Jetzt müsse man weiter am Ball bleiben und neue Technologien wie das 5G-Netz offen diskutieren und in die Ausbildung von IT-Fachkräften investieren.“
Martin Puaschitz, Obmann der Wiener Fachgruppe für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)

D!conomy! Digitalisierung auf dem Vormarsc

Das heurige Motto der CeBIT „D!conomy – no limits“ soll zum Ausdruck bringen, wie schnell die Digitalisierung voranschreitet und dass ihr aus jetziger Sicht keine Grenzen gesetzt sind. „Die Digitalisierung hat mittlerweile in nahezu jeden Bereich der Wirtschaft und unseres Lebens Einzug gehalten. Was vor wenigen Jahren noch Science-Fiction war, ist heute Realität, und wir sind erst am Anfang“, berichtet Puaschitz. Vor allem durch die zunehmend ausgeklügelte Artificial Intelligence, sprich künstliche Intelligenz, und die Vernetzung der gesamten Welt durch das sogenannte Internet der Dinge, wird die digitale Transformation auf ein neues Level gehoben. Computer, welche in Sekundenschnelle genauere medizinische Befunde ausstellen können als ein Menschen, humanoide Roboter für den Pflegeeinsatz oder die „intelligente Bar“, welche automatisch Getränkeaufzeichnungen führt, sind nur einige Beispiele der ausgestellten

Produkte und Anwendungen

Neben Robotern waren auch Drohnen ein heißes Messethema. Chipgigant Intel errichtete auf seinem eigenen „Drohnenpark“ sogar eine Bohrinsel, um die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der unbemannten Flugobjekte, wie etwa Wartungs- und Inspektionsarbeiten, zu präsentieren. Abseits von Drohnen waren auch Themen wie 5G, eine neuer Mobilfunkstandard mit extrem hoher Übertragungsrate, sowie Virtual Reality oder Cloud Computing präsent. Neben den Ausstellern gab es ein dichtes Vortragsprogramm. Ein Highlight: Wie schon letztes Jahr schaltete sich Edward Snowden per Live-Stream hinzu und sprach über Datensicherheit und Privatsphäre.

Fortschritt birgt auch zahlreiche Gefahren

Datensicherheit war neben Innovation und Trends ein omnipräsentes Thema der Messe. „Gerade die zunehmende Vernetzung bietet nicht nur neuartige Möglichkeiten, sondern auch neue Angriffspunkte für Cyberkriminelle“, weiß Puaschitz, selbst IT-Unternehmer. Von intelligenten Waschmaschinen, dem bequemen Heizsystem, das sich via App steuern lässt, bis hin zu großen Produktionsanlagen von Betrieben, alle diese Sachen sind auch angreifbar. Daher präsentierten zahlreiche Aussteller, von Microsoft über Airbus, Sicherheitskonzepte und -anwendungen für die vielen Bereiche. „Ein Anti-Viren-Programm oder eine Firewall bietet schon lange keinen ausreichenden Schutz mehr. IT ist mittlerweile fast alles, dementsprechend sollte man IT-Sicherheit ernst nehmen“, mahnt der Obmann: „Vor allem kleine Unternehmen und Privatpersonen wähnen sich oft in Sicherheit, was schnell sehr unangenehm werden kann.“

Die digitale Chance für KMU und Wien

Die Digitalisierung bringt für kleine und mittlere Unternehmen aber auch viele Vorteile und Potenziale. Daher legten die Veranstalter der CeBIT heuer einen besonderen Schwerpunkt auf den Mittelstand und veröffentlichten eine kostenlose Roadmap für KMU. Denn digitale Trends wie Drohnen, Internet of Things oder die Cloud sind keine exklusiven Themen für Konzerne oder Industrien, im Gegenteil: Sie bieten gerade kleinen Unternehmen effiziente und kostensparende Optionen und neue Geschäftsmöglichkeiten. Zudem sind aufgrund des Smartphone-Booms der letzten Jahre viele elektronische Einzelteile zur Massenware und somit leistbar geworden. Trotz der Möglichkeiten gehen viele KMU in Wien eher zögerlich mit dem Thema Digitalisierung um. „Vielfach herrscht Misstrauen gegenüber der Technik, dabei bietet die digitale Transformation gerade für kleine Unternehmen viele Möglichkeiten, effizienter zu werden und sich von den ‚Großen‘ abzuheben“, weiß Puaschitz. Darüber hinaus sieht er auch ein enormes Potenzial für die Stadt Wien selbst: „Wien ist bereits ein Hotspot der Digitalisierung. Jetzt müsse man weiter am Ball bleiben und neue Technologien wie das 5G-Netz offen diskutieren und in die Ausbildung von IT-Fachkräften investieren.“

Presseaussendung

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