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Dieses Land braucht eine Spitzen-Infrastruktur

Staatssekretär Harald Mahrer im wko[forum]wien über die rasante Digitalisierung – und was es dafür braucht.

© picturesborn

Im wko[forum]wien drehte sich diesmal bei BIG - Business im Gespräch alles um die Digitalisierung. Gast der Talk-Veranstaltung war diesmal Staatssekretär Harald Mahrer, den Hausherr und Forums-Leiter Helmut Mondschein auf die Bühne holte. Vor dem Auftritt des Spitzenpolitikers betonte Kasia Greco, stellvertretende Obfrau der Sparte Information und Consulting, in ihren Eröffnungsworten, vor allem auch die Chancen, welche die Digitalisierung bietet.

„Ich stehe jedes Mal mit offenem Mund da, wenn ich in Asien bin. Wenn Sie dort eine Firma aufmachen wollen, haben Sie in 48 Stunden alle Genehmigungen. Davon können wir hier nur träumen.“
Staatssekretär Harald Mahrer

„Digitalisierung betrifft nicht nur Produktionsbetriebe oder große Unternehmen, sondern die gesamte Wirtschaft, also auch KMU und EPU. Digitalisierung kann auch kleinen Unternehmen das Leben erleichtern.“ Dann nahm Mahrer auf der Bühne Platz und das von Marie-Theres Ehrendorff, Chefredakteurin der Wirtschaftsnachrichten Donauraum, launig geführte Interview ging los. „Ich sage es ihnen ehrlich: Vor 20 Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, was ein iPhone heute kann“, konstatierte der Staatssekretär und Unternehmer.

Gruß aus der Küche

Dabei bewege ihn die Digitalisierung seit den frühen 90-er Jahren. Mahrer sprach von einer „Zeitwende, die wir erleben“ würden: „Was seit 1997/98 hier passiert, ist, küchensprachlich formuliert aber erst der Gruß aus der Küche. Das Menü kommt noch. Es wird uns noch die Schuhe ausziehen.“ Beispielsweise sei es in der Medizintechnik bald möglich, menschliche Organe mittels 3-D-Drucker herzustellen.

„Dieses Land braucht eine Spitzen-Infrastruktur. Wenn ich als Unternehmer kein Hochleistungsnetz habe, dann kann ich die Hütte zu sperren.“
Staatssekretär Harald Mahrer

Dafür gäbe es bereits Prototypen.Was ist für Mahrer in dieser „Zeitwende“ notwendig? „Dieses Land braucht eine Spitzen-Infrastruktur. Wenn ich als Unternehmer kein Hochleistungsnetz habe, dann kann ich die Hütte zu sperren.“ Für die Politik gelte es dabei die richtigen Prioritäten zu setzen. „Den digitalen Wandel zu begleiten muss im Zentrum stehen. Wir müssen Großes groß denken und Kleines klein“, sagte Mahrer.

Mitbewerber Asien

Für Mahrer sitzen die Mitbewerber im Wettstreit der Märkte vor allem in Südostasien: „Was sich dort abspielt ist irre. Ich stehe jedes Mal mit offenem Mund da, wenn ich in Asien bin. Wenn Sie dort eine Firma aufmachen wollen, haben Sie in 48 Stunden alle Genehmigungen. Davon können wir hier nur träumen.“ Es gelte daher die Kraft des Kreativitäts- und Innovationsstandortes Österreich zu nützen. Vernichtet die Digitalisierung Arbeitsplätze? „Wirtschaftlicher Wandel liegt in der Natur der Menschheit. Bei der Digitalisierung betrifft er sehr viele Bereiche gleichzeitig. Das ist die Herausforderung daran. Unter dem Strich wird es mehr Arbeitsplätze geben, aber andere.“

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