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Diese neuen, digitalen Lehrberufe liegen voll im Trend

"Tag der Lehre XXL" am 19. und 20. Oktober – Smodics-Neumann: „Tolle Karriere- und Verdienstmöglichkeiten dank neuer, digitaler Lehre“

Tag der Lehre XXL
© Stefan Joham Maria Smodics-Neumann, Spartenobfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien

Der "Tag der Lehre XXL", die größte Lehrberufsmesse Österreichs, findet vom 19. Oktober bis 20. Oktober 2022 bei gratis Eintritt in der Marx Halle (3., Karl-Farkas-Gasse 19) in Wien statt. An interaktiven Messeständen wird die Lehre erlebbar gemacht und alle Interessierten können sich über die tollen Zukunftschancen der vielfältigen dualen Ausbildung informieren. „Die Lehre ist in vielen Branchen die wichtigste Schiene, um Fachwissen von einer Generation zur nächsten weiterzugeben und so für den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs zu sorgen. Deshalb unterstützt die Wirtschaftskammer Wien den Tag der Lehre seit seinen Anfängen“, sagt Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Wien.

"Die Lehre muss stärker als das wahrgenommen werden, was sie ist – nämlich ein interessanter Ausbildungsweg mit tollen Karriere- und Verdienstchancen, der viele Türen öffnet."
Maria Smodics-Neumann

Gewerbe und Handwerk größte Lehrlingsausbilder 

Das Gewerbe und Handwerk ist der größte Lehrlingsausbilder des Landes, mehr als ein Drittel aller 13.411 Lehrlinge, die derzeit in Wiener Betrieben ausgebildet werden, entfallen auf den Bereich Gewerbe und Handwerk. Bei der Lehrberufsmesse finden Jugendliche breite Informationen zum Thema Lehre, unzählige Lehrberufe werden vorgestellt und viele Betriebe sind vor Ort, um ihre Ausbildungsmöglichkeiten zu präsentieren. So können die jugendlichen Besucher wertvolle Kontakte für ihren Berufseinstieg knüpfen und in Lehrberufe hineinschnuppern.

Neue, digitale Trend-Lehrberufe

Seit 2015 wurden mehr als zwei Dutzend neue Lehrberufe geschaffen und die Ausbildungsordnungen von rund 100 Lehrberufen überarbeitet und modernisiert. Der wichtigste Grund dafür ist die Digitalisierung, die in allen Berufen Einzug gehalten und sie verändert hat. Smodics-Neumann: „An der Modernisierung der Lehre muss zügig weitergearbeitet werden – durch die laufende Adaptierung bestehender Berufsbilder und die Schaffung neuer, zukunftsorientierter Lehrberufe. Das macht die Lehre zum attraktiven Berufsweg für Jugendliche und sichert der Wirtschaft jene Fachkräfte, die sie künftig braucht.“ Beliebte neue, digitale Lehrberufe sind:

  • E-Commerce-Kaufmann/-frau: Fachkräfte kümmern sich um die Betreuung von Onlineshops, Webshops und Internet-Verkaufsplattformen, derzeit 145 Lehrlinge in Wien
  • Applikationsentwicklung/Coding: Fachkräfte programmieren Computerprogramme oder Programmteile, derzeit 125 Lehrlinge in Wien
  • IT-Betriebstechnik: Fachkräfte kümmern sich um IT-Infrastruktur, Netzwerke und computergesteuerte Produktionsanlagen in Betrieben, derzeit 21 Lehrlinge in Wien
  • IT-Systemtechnik: Fachkräfte arbeiten hauptsächlich bei IT-Dienstleistern und versorgen deren Kunden mit Hard- und Software sowie Dienstleistungen rundherum. Bei der IT-Betriebstechnik und IT-Systemtechnik zusammen gibt es aktuell 321 Wiener Lehrlinge.

Die Top-Fünf bei Burschen und Mädchen

Auch die beliebtesten Lehrberufe der Wiener Jugendlichen haben digital aufgerüstet: So etwa im Einzelhandel (879 weibliche/ 1.112 männliche Lehrlinge), wo noch immer am meisten Burschen und Mädchen ihre Lehre absolvieren. Auf Platz zwei der beliebtesten Lehrberufe folgt bei den Mädchen die Verwaltungsassistentin (540 Lehrlinge), gefolgt vom Lehrberuf der Bürokauffrau (465 Lehrlinge) und der Friseurin bzw. Perückenmacherin (350 Lehrlinge), Platz fünf belegt die pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin (297 Lehrlinge). Platz zwei der beliebtesten Lehrberufe bei Wiens Burschen belegt die Elektrotechnik (1.058 Lehrlinge), gefolgt von der Gebäude- und Installationstechnik (711 Lehrlinge) und der KFZ-Technik (704 Lehrlinge), Platz fünf der beliebtesten männlichen Lehrberufe ist die Ausbildung zum Koch (320 Lehrlinge).

Tollen Karriere- und Verdienstchancen

Smodics-Neumann: „Die Lehre muss stärker als das wahrgenommen werden, was sie ist – nämlich ein interessanter Ausbildungsweg mit tollen Karriere- und Verdienstchancen, der viele Türen öffnet. Um die Lehre zu attraktivieren, ist es wei­­­ters wichtig, Lehrabsolventen den Zugang zu facheinschlägiger höherer Bildung zu erleichtern, die mit schulischen Ausbildungen gleichwertig ist. Dazu arbeitet die Bundesregierung auf Initiative der Wirtschaftskammer an einem neuen Gesetz zur Höheren Beruflichen Bildung. Es soll nächstes Jahr in Kraft treten.“

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