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Diese Chancen schafft die Neue Seidenstraße

Die Chancen für Österreichs Unternehmen, die sich durch den Bau und den späteren Betrieb der Neuen Seidenstraße ergeben sind vielfältig. Und bereits jetzt sind viele heimische Unternehmen in den betroffenen Ländern aktiv.

seidenstraße
© Florian Wieser

Dieses Projekt eröffnet Chancen für Österreich und seine Unternehmer: Neben dem leichteren und schnelleren Warentransport von Exporten und Importen von und nach Zentralasien, ergeben sich bei dem Bau der einzelnen Logistik- und Infrastruktur-Korridore, genauso wie bei ihrem späteren Betrieb, Chancen für österreichische Experten in der Bau- und Logistikwirtschaft, sowie für Planungs- und Engineeringexperten

Die Chancen bieten sich in den unterschiedlichsten wirtschaftlichen Sektoren

  • Infrastrukturausbau
    Die Konnektivität unter den B&R Ländern ist ein wesentlicher Teil der B&R Initiative. Neben einem Schwerpunkt für den Infrastrukturausbau in Zentral- und Westchina sind hohe Infrastrukturinvestitionen in Transport- (vor allem Schienen- und Straßennetze), aber auch in Energie- und Telekommunikationsnetze in nahezu allen Ländern entlang der Seidenstrasse geplant. Hier können vor allem Wiener Unternehmen ihre Stärken beim Infrastrukturausbau voll ausspielen.

  • Industrie
    In vielen B&R-Ländern wird der Aufbau einer verarbeitenden Industrie stark vorangetrieben. Durch Automatisierung und Digitalisierung von Produktionsprozessen soll die Effizienz gesteigert werden. Unter den von China neu definierten Industriesektoren, in denen sich China weiter entwickeln möchte, sind wichtige Stärkefelder der österreichischen Wirtschaft: Elektro- und Elektronikindustrie, Eisenbahnwesen, erneuerbare Energien, Umwelttechnologien, Maschinenbau, Biotechnologie, Luftfahrtindustrie – hier können österreichische Unternehmen mit ihrer Expertise punkten.

  • Finanzierung
    Vielfach scheitern heimische Firmen bisher an der Finanzierung von Großprojekten. Chinesische Investitionen und Finanzierungen in den Ausbau der Infrastruktur in den Seidenstraßenländern geben unseren Firmen die Möglichkeit, mit chinesischen Firmen in diesen Ländern zu kooperieren und Finanzierungen durch die neu geschaffenen Finanzinstitutionen zu lukrieren.

  • Investitionen
    Auslandsinvestitionen in den Seidenstraßenländern sind von der chinesischen Regierung erwünscht und dafür werden auch die notwendigen Finanzierungen bereitgestellt. Es ist davon auszugehen, dass das Projekt Seidenstraße die bisher von China praktizierte Politik bei den Auslandsinvestitionen noch verstärken wird. Einerseits ist mit der Gründung von Niederlassungen (z.B. Logistikunternehmen), andererseits mit Investments in bestehende Betriebe zu rechnen, um Auslandsmärkte zu erschliessen und die notwendigen Kerntechnologien aufzubauen. Es besteht Interesse an Investitionen in Unternehmen im Maschinenbau, IT und Kommunikationsunternehmen, aber auch in Unternehmen mit Knowhow in Automatisierung und Digitalisierung der Produktionsprozesse.

  • Kooperation auf Drittmärkten
    Chinesische Unternehmen haben in den letzten Jahren bereits sehr stark auf Internationalisierung gesetzt und gemäß den Vorgaben der chinesischen Regierung soll die internationale Geschäftstätigkeit intensiviert werden. Eine Vielzahl von Projekten entlang der Seidenstrasse wird von China finanziert und vielfach auch von chinesischen Unternehmen umgesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Projekte liegt in Zentral- und Osteuropa, dem Heimmarkt der österreichischen Wirtschaft. Die Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen auf diesen Drittmärkten bietet für österreichische Unternehmen Chancen für das Eingehen von strategischen Partnerschaften, aber auch für Zulieferungen und Knowhow-Beistellung.

  • Dienstleistungsexport
    Österreich hat in den letzten Jahren konsequent das Stärkefeld des Dienstleistungsexportes auf- und ausgebaut und sich einen ausgezeichneten Ruf erworben. Österreichische Planungs- und Engineering- und Consulting-Leistungen können für komplexe Industrie- und Infrastrukturprojekte erbracht werden.






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