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Die Zukunft gehört der digitalen Stadt

Apps alleine reichen nicht: Damit Wien am Puls der Zeit bleiben kann, braucht es tiefgreifende Veränderungen. Das neu gewählte Vorstandsteam der Jungen Wirtschaft Wien fordert die nötige Infrastruktur für eine digitale und unternehmerfreundliche Stadt.

Barbara Havel
© Adrian Almasan / Shine Nucha/Shutterstock

Bots, Apps, Handysignatur, Home-Office, Webseminare und digitale Postfächer: Die Liste der digitalen Fortschritte unserer Zeit hat sich besonders durch Covid-19 deutlich verlängert, und das Thema Digitalisierung wurde präsenter denn je - besonders im unternehmerischen Bereich. Damit Wien und Wiens Wirtschaft aber am Ball bleiben können, muss die dafür nötige Infrastruktur dringend weiter ausgebaut werden. „Wir fordern eine digitale Stadt, in der alle unternehmensrelevanten Prozesse digital und so effizient wie möglich abgewickelt werden können. Alle Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, ihre Anliegen rasch und elektronisch zu erledigen”, hebt Barbara Havel, wiedergewählte Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien (JWW), hervor. Gemeinsam mit dem neu gewählten JWW-Vorstandsteam setzt sie sich für die Interessen und Anliegen der jungen Wirtschaftstreibenden in Wien ein und hat die notwendigen Schritte für ein digitales Wien der Zukunft ausgearbeitet. 

  1. Eine Plattform für alle Behördenangelegenheiten: Es braucht eine Plattform, die alle Daten von Behörden vereint und die Erledigung von Behördenangelegenheiten ermöglicht (Standesamt, Melderegister, Unternehmensserviceportal USP, Finanzamt etc.). Dabei soll das Once Only-Prinzip als Vorbild dienen - einmal hochgeladen und jederzeit verfügbar. 
  2. Mehr Transparenz und Kontrolle der eigenen Daten: Kontrolle und Transparenz bei Daten ist wichtig. Alle Unternehmer haben ein Recht auf ihre Daten. Diese sollten auch jederzeit gratis und aktuell abrufbar sein (z.B. Firmenbuchauszug). Auch über die Datenabfrage seitens Dritter innerhalb der geforderten digitalen Plattform sollten die Unternehmen in Kenntnis gesetzt werden. 
  3. Mehrwegkommunikation innerhalb des elektronischen Postfachs: Das elektronische Postfach muss ausgebaut werden - sowohl für die direkte Kommunikation mit den Behörden als auch für den Austausch mit anderen Unternehmen.
  4. Möglichkeit der Datenhinterlegung im elektronischen Postfach: Im Zuge des Ausbaus des elektronischen Postfachs sollen bestimmte Unternehmensdaten abgespeichert werden können und individualisiert an Behörden und andere Unternehmen freigegeben werden können.
  5. Eine automatische Handy-Signatur für alle Unternehmen: Bei der Gründung eines Unternehmens soll automatisch eine Handy-Signatur vergeben wird. Eine zusätzliche Beantragung und damit ein weiterer bürokratischer Mehraufwand sollen damit vermieden werden. 
  6. Hochtechnologischer Netzausbau für Wien: Covid-19 hat veranschaulicht, wie essentiell digitale Kommunikation ist - dafür müssen auch die notwendigen technischen Rahmenbedingungen geschaffen werden.
  7. Überarbeitung der Lerninhalte für Kinder im Pflichtschulalter: Ab der fünften Schulstufe sollte es an allen Schulen das Pflichtfach „Wirtschaft” geben, das grundlegendes Wirtschafts- und Finanzwissen beinhaltet. 
  8. Stärkung der digitalen Kompetenz in den Schulen: Der Fachkräftemangel ist insbesondere im IT-Bereich nach wie vor beträchtlich. Aus diesem Grund sollen digitale Kompetenzen bereits ab der ersten Klasse Volksschule in den Lehrplan fix integriert werden, damit jedes Kind am Ende seiner Schullaufbahn über umfassende digitale Kompetenzen verfügt.
  9. Bildungsprämie für Unternehmen im Bereich der Digitalisierung: Unternehmen sollen finanzielle Unterstützung für Aus- und Weiterbildungen im Digital-Bereich (z.B. für Kurse im Performancemarketing, entsprechende WIFI Kurse etc.) erhalten. Es soll sich dabei um einen Direktzuschuss von 50 Prozent zu den Kosten, also eine finanzielle Unterstützung im Sinne einer Rückgewehr, handeln. 
  10. Eine Anlaufstelle für sämtliche Behördenwege in Wien: Der One Stop Shop-Ansatz knüpft an das digitale Postfach an und soll für eine Verschlankung der Bürokratie sorgen. In dieser zentralen Anlaufstelle sollen vor Ort Auskünfte ebenso gegeben werden wie notwendige Formulare bereitgestellt und die gesamte Abwicklung bis hin zu Genehmigungen erledigt.

Das Büro der Zukunft

Anknüpfend an die genannten Forderungen verlost die Junge Wirtschaft Wien den kleinsten Office-Space der Welt - und zwar ein I-Pad Pro 11-Tablet. Denn: In einer digitalen Stadt sollte das ausreichen, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Zusätzlich erhält der Gewinner wichtige Tipps zu hilfreichen Apps für den Unternehmeralltag sowie professionellen Support von den Experten des JWW-Netzwerks.

Das neue Vorstandsteam der Jungen Wirtschaft Wien

  • Barbara Havel (35), Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Wien; seit 2011 Mitglied der JWW. Führt die Havel Healthcare GmbH
    Motivation: „Ich möchte so vielen Personen wie möglich den Weg freimachen, sodass auch sie ihren Traum vom eigenen Unternehmen leben können.”
  • Rainer Matiasek (36), 1. Vorsitzende-Stellvertreter, seit 2016 Mitglied der JWW; führt die JDI Capital Management GmbH
    Motivation: „Mein Ziel ist es, ein modernes, nachhaltiges und schaffens-motivierendes Umfeld für junge Unternehmer zu schaffen.”
  • Ruth Gabler-Schachermayr (39), 2. Vorsitzende-Stellvertreterin, seit 2006 Mitglied der JWW; Gründerin von „CareerMum
    Motivation: „Wir Unternehmer müssen uns vernetzen, denn gemeinsam können wir viel bewegen. Die Förderung neuer Mitglieder sowie das Thema Bildung sind mir ein Anliegen.”
  • Tom Urbanek (30), seit 2013 Mitglied der JWW;Führt die „TAURUS Sicherheits GmbH
    Motivation: „Ich bin schon seit meinem 16. Lebensjahr selbstständig, deshalb liegt mir ganz besonders die Förderung und Unterstützung von jungen Unternehmern am Herzen.”
  • Clemens Schmidgruber (31), seit 2017 Mitgleid bei der JWW;Gründer des Technik-Support-Start-ups „Helferline
    Motivation: „Ich will mich aktiv für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für (Jung-)Unternehmen und insbesondere Start-ups einsetzen.”
  • Christoph Czasch (31), seit 2016 Mitglied der JWW; führt das Unternehmen „Werbetechnik Wien
    Motivation: „Ich finde, es ist immer besser, etwas gegen Missstände zu unternehmen, anstatt über diese nur zu jammern. Ich möchte dabei helfen, bürokratische Hürden abzubauen.”


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